„Everesting“ im Schwarzwald 32-Jähriger radelt zwölfmal auf den Feldberg

Ein 32-jähriger Leistungssportler ist in 18 Stunden den Feldberg zwölfmal rauf und runter geradelt. Foto: dpa/Patrick Seeger
Ein 32-jähriger Leistungssportler ist in 18 Stunden den Feldberg zwölfmal rauf und runter geradelt. Foto: dpa/Patrick Seeger

Der 32-jährige Tim Fritz ist mit seinem Fahrrad insgesamt zwölfmal auf den Feldberg gefahren und wieder hinunter. Das sind in Summe 290 Kilometer und höher als der Mount Everest.

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Todtnau - Ein 32 Jahre alter Leistungssportler ist den Feldberg im Schwarzwald mit dem Rad solange rauf und runter gefahren, bis er die Höhe des Mount Everest bewältigt hatte. Wie Tim Fritz am Montag der dpa berichtete, hatte die reine Fahrtzeit gut 18 Stunden betragen, weitere drei Stunden gingen drauf für Essen und Ausruhen. Um die 8848 Höhenmeter – so hoch ist der Mount Everest – rechnerisch zu schaffen, fuhr er den Feldberg zwölfmal bergauf und bergab – eine Strecke von fast 290 Kilometern. Das entspricht sogar mehr als 9300 Höhenmetern, sagte er. Der Feldberg selbst ist 1493 Meter hoch.

Der 32-Jährige hatte sich für den Radmarathon am vergangenen Freitag um 6 Uhr morgens auf die Socken beziehungsweise die Pedale gemacht. Die ersten drei Runden habe er alleine bestritten, danach sei er gemeinsam mit bis zu sieben Freunden gefahren: Für die Strecke startete er von seinem Heimatort Todtnau (Kreis Lörrach) vom auf 745 Metern Höhe gelegenen Ortsteil Brandenberg.

„Everesting“ heißen solche Berg-Aktionen

Über 9000 Kalorien verbrauchte er während der Tour. Versorgt wurde er mit Nudeln, Reis und Kartoffeln und geschätzten zwölf Litern Flüssigkeit. Zum Gipfel führt eine geteerte Straße. „Muskelkater hatte ich hinterher nicht“, sagte er - obwohl er eigentlich Wintersportler und kein Radrennfahrer sei.

Aktionen wie die von Fritz sind unter dem Namen „Everesting“ bekannt. Dabei können sich Sportler einen beliebigen Berg weltweit heraussuchen und per Rad oder zu Fuß so lange hoch und runter fahren beziehungsweise laufen, bis rechnerisch die Höhe des Mount Everest erreicht wäre. Wer sich als erster für einen Berg einträgt, darf ihm einen neuen virtuellen Namen geben: „Wahrscheinlich nenne ich den Feldberg „Friendship Hill’“, sagte Fritz.

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