Ex-Stürmer des VfB Stuttgart RB Leipzig buhlt um Mario Gomez

Bald selbst in Leipzig aktiv? Mario Gomez 2018 gegen Nordi Mukiele Foto: imago/Matthias Koch
Bald selbst in Leipzig aktiv? Mario Gomez 2018 gegen Nordi Mukiele Foto: imago/Matthias Koch

Der frühere VfB-Torjäger gilt beim Konzernclub als Wunschkandidat für die Rolle des sportlichen Leiters.

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Leipzig - Der Saisonstart bei RB Leipzig ist ziemlich in die Hose gegangen. Nur ein Sieg aus fünf Spielen (gegen den VfB Stuttgart) – das lässt die Alarmglocken beim Vizemeister schrillen. Dem Vernehmen nach ist rund um den Trainer Jesse Marsch nach den Abgängen von Vorgänger Julian Nagelsmann und Sportdirektor Markus Krösche ein Postenvakuum entstanden, das es angesichts der sportlichen Entwicklung schneller zu füllen gilt als ursprünglich geplant.

Bei der Suche nach einem geeigneten Kandidaten ist Clubchef Oliver Mintzlaff in Stuttgart fündig geworden. Nach Informationen unserer Redaktion steht Mario Gomez in Leipzig hoch im Kurs. Angedacht ist demnach eine Rolle als sportlicher Leiter. Gomez soll Trainer Marsch fachlich sowie in der Außendarstellung unterstützen.

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Der 36 Jahre alte Ex-Profi unterhält seit langem enge Bande zu Mintzlaff. Beraten wurde Gomez während seiner aktiven Zeit von Uli Ferber, für dessen Unternehmen in Aspach früher auch Mintzlaff tätig war. In einem Interview nannte der jetzige RB-Clubchef Gomez einen Freund. Als weiterer Kontaktmann gilt der frühere Journalist Florian Scholz. Auch er ein langjähriger Wegbegleiter von Gomez, der neuerdings als kaufmännischer Leiter in Leipzig agiert.

Gomez´enge Bande zur RB-Führung

Der langjährige Nationalspieler, der seine Karriere nach dem Aufstieg 2020 beim VfB beendet hatte und seit kurzem für Amazon Prime Video die Spiele der Champions League begleitet, umriss vor wenigen Tagen im Interview mit unserer Redaktion seine Zukunftspläne wie folgt: „Ich bin jemand, der durch seine Erfahrungen die Menschen mitnehmen und positive Vibes einbringen möchte.“

Auch eine Rolle als RB-Netzwerker ist im Gespräch

Wie ernst das Werben um Gomez zu nehmen ist, verdeutlicht auch ein Bericht der „Sport Bild“. Dort ist ebenfalls von einer möglichen Liaison zwischen dem Riedlinger und dem Konzern-Club die Rede. Allerdings nicht allein am Standort Leipzig, sondern in der Fußball-Abteilung des Red-Bull-Konzerns. Sie umfasst weitere Standorte in New York und Brasilien. Gomez solle sich künftig um die Vernetzung und Weiterentwicklung kümmern, heißt es in dem Bericht. Mit dieser Aufgabe war zuvor der langjährige VfB- und spätere Schalke-Manager Jochen Schneider vertraut. Jetzt liegt der Ball bei Gomez.




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