Ex-Trainer des VfB Stuttgart Felix Magath über Gomez-Karriere: „Man kann ihn nur beglückwünschen“

Von red/dpa 

Felix Magath wechselte im Mai 2004 als Trainer des VfB Stuttgart einen 19-Jährigen ein. Mario Gomez entwickelte sich zu einem der besten deutschen Mittelstürmer. Nun äußert sich Magath zum VfB-Abschied des Torjägers.

Felix Magath im Jahr 2004 als VfB-Trainer. Foto: imago images / Avanti
Felix Magath im Jahr 2004 als VfB-Trainer. Foto: imago images / Avanti

Stuttgart - Felix Magath hat die Profi-Laufbahn von Torjäger Mario Gomez kurz vor dessen Abschied vom VfB Stuttgart in den höchsten Tönen gewürdigt. „Er hat eine außergewöhnliche Karriere als Spieler, und damit gehört er zu den Besten, die in der Bundesliga gespielt haben auf seiner Position“, sagte der 66-Jährige über den Mittelstürmer. „Man kann ihn nur beglückwünschen und ihm die Daumen drücken, dass er auch in Zukunft seine Beschäftigung findet.“

Lesen Sie hier: Der VfB-Aufstieg 2020 – ganz anders als 2017 (Plus)

Magath war es, der dem damals 19-Jährigen im Mai 2004 als VfB-Trainer zum Bundesliga-Debüt verholfen hatte. Rund zwei Monate zuvor hatte er ihn schon in der Champions League (0:0 beim FC Chelsea) eingesetzt. „Damals war es schon das herausragendste Merkmal, dass Mario ein Tor machen wollte“, erzählte Magath nun. Dazu sei er schnell gewesen, nervenstark und im Kopfball sehr gut. „Er hat schon einiges mitgebracht für einen Topstürmer.“

Gomez könnte noch ins Ausland wechseln

Der am 10. Juli 35 Jahre alt werdende Gomez wird den VfB, der kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga steht, zum Saisonende verlassen. Offen ist noch, ob der frühere Nationalspieler damit auch seine Karriere beendet oder noch einmal ins Ausland wechselt.

Dass der Vize-Europameister von 2008, Champions-League-Sieger von 2013 sowie mehrfache deutsche Meister seinen Abschied aus Stuttgart beim Heimspiel am Sonntag gegen Darmstadt 98 wegen der Corona-Krise ohne Zuschauer erleben muss, findet Magath schade. „Aber er hatte eine lange Karriere auf höchstem Niveau. Mit einem Aufstieg in die Bundesliga seine Karriere zu beenden, ist ja nicht so schlecht.“




Unsere Empfehlung für Sie