Tegernsee Explosion in Rettungswache

Von red/dpa 

Auf der Rettungswache in Bad Wiessee am Tegernsee hat es eine Explosion gegeben. Zwei Männer liegen schwer verletzt in Kliniken. Waren Schweißarbeiten der Auslöser für die Detonation mit Millionenschaden?

In Bad Wiessee kam es in einem Gebäude, in dem Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) untergebracht  sind zu einer Detonation. Foto: dpa
In Bad Wiessee kam es in einem Gebäude, in dem Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) untergebracht sind zu einer Detonation. Foto: dpa

Bad Wiessee - In einer Rettungswache am Tegernsee hat sich eine gewaltige Explosion ereignet. Dabei wurden am Montag zwei Männer schwer verletzt. Über die Ursache der Detonation und dem folgenden Brand lagen zunächst keine Erkenntnisse vor. Allerdings berichtete die Polizei von Schweißarbeiten in dem Gebäude in Bad Wiessee. Die Rettungswache befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Polizeiinspektion. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen im Millionenbereich.

Nach vorläufigen Erkenntnissen hatte es gegen 13.50 Uhr eine oder mehrere Detonationen in dem Gebäude gegeben, in dem Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) untergebracht sind. Der „Münchner Merkur“ berichtete unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef, dass vor der Explosion in der Rettungswache Schweißarbeiten an einem Boot der Wasserwacht vorgenommen worden seien. Anwohner wollen einen lauten Knall gehört haben.

Zwei Männer schwer verletzt

Die beiden Opfer hätten bei der Detonation schwerste Verbrennungen erlitten. Sie wurden nach den Polizeiangaben in Kliniken gebracht. Zunächst war nicht bekannt, ob es sich bei den beiden Männern um Mitarbeiter der Rettungswache handelt. Auch ihr Alter war unklar. Weitere Verletzte sind laut Polizei nicht zu beklagen. Auch sei nicht davon auszugehen, dass sich weitere Menschen in dem Gebäude befinden.

Das Gebäude brannte lichterloh. Ein Großaufgebot an Rettungskräften aus dem gesamten Landkreis Miesbach eilte zur Unfallstelle. Die Feuerwehr von Bad Wiessee selbst konnte zunächst nicht eingreifen. Das Feuer wurde erst knapp zwei Stunden nach Ausbruch unter Kontrolle gebracht. Über dem Kurort stand eine riesige Rauchwolke. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.




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