Neue Serie „Gesund leben“ Ohne Gesundheit ist alles nichts

Von Johannes M. Fischer 

In den kommenden vier Wochen wird die Eßlinger Zeitung einem Thema auf den Grund gehen, das jeden bewegt und jeden betrifft. Gesund leben – aber wie?

Die Serie „Gesund leben“ konzentriert sich auf vier zentrale Gesundheitsbereiche: Ernährung, Bewegung, Herz und Corona. Foto: Adobe Stock/Henri Schmit
Die Serie „Gesund leben“ konzentriert sich auf vier zentrale Gesundheitsbereiche: Ernährung, Bewegung, Herz und Corona. Foto: Adobe Stock/Henri Schmit

Esslingen - „Gesund leben“ lautet die Serie, mit der die Eßlinger Zeitung von Montag an den Alltag ihrer Leserinnen und Leser bereichert. Rundum und für alle Sinne: Die EZ-Reporterinnen und -Reporter bieten Informationen, Hintergründe und Geschichten in Textform, Bild und Ton auf dem Internetportal und in der Zeitung.

Wie sieht zum Beispiel vegane Ernährung aus? Ist das wirklich gesund? Was hat es wirklich mit Corona auf sich, wie kann ich mich schützen? Wie bleibt mein wichtigstes Organ, das Herz, gesund? Wie wichtig das Thema Gesundheit ist, zeigen Umfragen, was die Deutschen am meisten grämt. Die R+V Versicherung macht dazu seit 1992 Umfragen. Ihre empirische Feldforschung dient Forschern als Seismograf deutscher Befindlichkeiten in den Lebensbereichen Gesundheit, Umwelt, Politik und Wirtschaft.

 

 

Zu Beginn der 1990er-Jahre waren es die Themen Gesundheit und Alter, von denen sich die Menschen bedrücken ließen. Mitte der 90er-Jahre rückten aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit und den sozioökonomischen Kosten der deutschen Vereinigung wirtschaftliche Gesichtspunkte in den Vordergrund. Arbeitslosigkeit hieß das Gespenst. In den 2000er-Jahren spielte die Furcht vor Terrorangriffen eine große Rolle – indirekt auch eine Sorge um Leib und Wohl. Die 2010er-Jahre waren auch noch geprägt von Terrorangst, dazu kam die Sorge, die Politik könnte mit der weltweiten Flüchtlingsproblematik überfordert sein. Das Coronavirus hat dann 2020 die Befindlichkeit in eine andere Richtung gedrängt. Einerseits sind es die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise, die den Befragten die Sorgenfalten ins Gesicht treiben. Zum anderen wurde noch einmal das Bewusstsein dafür geschärft, dass es am Ende des Tages die Gesundheit ist, die zählt. Die vielen Läufer und Fahrradfahrer seit Beginn der Coronakrise im März zeugen davon: Kräftig wollen wir sein und durchhalten. Gesundheit gehört zu einem unserer innigsten Wünschen, uns selbst und anderen gegenüber.

Die Serie der Eßlinger Zeitung, mit der die EZ-Reporter die Gesundheitswünsche ihrer Leserinnen und Leser in den kommenden vier Wochen begleiten werden, hat sich auf vier zentrale Gesundheitsbereiche konzentriert. Gesundheit lässt sich sehr gut über die Ernährung steuern – auch dann, wenn man gesundheitlich beeinträchtigt ist. Damit beschäftigen sich die EZ-Reporter von der kommenden Woche an.

Wer über Ernährung spricht, macht sich in der Regel auch Gedanken über Bewegung. Dabei geht es gar nicht um Höchstleistungen, sondern nur um einen alten Grundsatz: Wer (zu lange) rastet, der rostet. Wichtig ist eine alte Regel: Was auch immer man tut, es muss angemessen sein: Was dem einen zu viel, ist dem anderen zu wenig. Die EZ-Reporter versuchen hier, mehr Licht ins Dunkel zu bringen.

Das Herz ist der Redaktion noch einmal eine Extra-Themenwoche wert. Es ist das meistbesungene Organ der Dichter, doch jenseits aller Poesie ist es auch für Mediziner tatsächlich der Motor des Ganzen. Abschließen wird die Eßlinger Zeitung ihre Gesundheitsserie mit dem allgegenwärtigen Corona-Thema, das der Welt noch eine ganze Weile erhalten bleiben könnte. Aber die deutsche Gesellschaft ist ja ganz gut durchgekommen – bis jetzt zumindest. In diesem Sinne wünscht die Eßlinger Zeit ihren Leserinnen und Leser das, was man jedem guten und lieben Freund wünscht: Gesundheit.




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