Fabio Jakobsen Radprofi nach Sturz bei Polen-Rundfahrt nicht mehr in Lebensgefahr

Von red/dpa 

Nach dem schweren Sturz im Zielsprint der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt gibt es eine erste Entwarnung. Fabio Jakobsen schwebt nach Aussage seiner Ärztin nicht mehr in Lebensgefahr.

Beim Zielsprint stürzten mehrere Fahrer. Foto: AP/Tomasz Markowski
Beim Zielsprint stürzten mehrere Fahrer. Foto: AP/Tomasz Markowski

Kattowitz - Der schwer verunglückte Radprofi Fabio Jakobsen ist nach Angaben der Rennärztin Barbara Jerschina nicht mehr in Lebensgefahr. „Jacobsen hat eine Operation überstanden, sein Leben ist nicht mehr bedroht“, sagte Jerschina am Donnerstag nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Neben dem 23 Jahre alten Niederländer würden noch drei weitere Radprofis in Krankenhäusern behandelt, sagte die für die Polen-Rundfahrt zuständige Medizinerin.

Dass sich Jakobsens Landsmann Dylan Groenewegen, der den Unfall verursacht hatte, ebenfalls eine Verletzung zugezogen haben soll, konnte Jerschina nicht bestätigen. „Darüber weiß ich nichts.“

Jakobsen war am Mittwoch im Zielsprint der ersten Etappe in Kattowitz bei hoher Geschwindigkeit direkt in die Absperrgitter gekracht und reglos liegengeblieben. Der niederländische Straßenmeister wurde in der Nacht zu Donnerstag fünf Stunden lang operiert.

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