Kinder in Corona-Quarantäne Kindergärten machen dicht

Mindestens eine Woche müssen Kinder und Personal eines Schwieberdinger Kindergartens zuhause bleiben. Foto: dpa/Sina Schuldt
Mindestens eine Woche müssen Kinder und Personal eines Schwieberdinger Kindergartens zuhause bleiben. Foto: dpa/Sina Schuldt

In einer kommunalen Schwieberdinger Betreuungseinrichtung haben sich 19 Kinder und Mitarbeiter mit Corona infiziert. Auch in Marbach und Affalterbach kam es zu Coronafällen in Kindergärten.

Ludwigsburg: Susanne Mathes (mat)
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Schwieberdingen - Dieses massive Infektionsgeschehen in der Kita „führt uns deutlich die Wucht der vierten Infektionswelle vor Augen“, sagte ein besorgter Schwieberdinger Bürgermeister Nico Lauxmann. Im Kindergarten der Kindertageseinrichtung Herrenwiesenweg haben sich Stand Montag 19 Kinder und Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Der viergruppige, gruppenübergreifend arbeitende Kindergarten wird zunächst bis einschließlich Freitag geschlossen. Wegen des dynamischen Infektionsgeschehens werde auch keine Notbetreuung angeboten, informiert die Gemeinde. Alle Kinder – derzeit besuchen die vier Gruppen 67 Mädchen und Jungen – und Mitarbeiter müssten in Quarantäne. Man arbeite eng mit dem Gesundheitsamt zusammen. In Marbach musste das Lauerbäumle teilweise schließen und in Affalterbach der gesamte Kindergarten in Birkhau.

Krippe steht unter Beobachtung

Die Betreuung in der Schwieberdinger Krippe findet weiter statt. Sie ist räumlich und personell getrennt vom Kindergarten. Der Krippenbereich steht aber unter Beobachtung. „Eine Schließung je nach Infektionslage ist nicht auszuschließen“, sagt Florian Bausch vom Haupt- und Ordnungsamt. Alle Eltern würden dringend gebeten, bei Symptomen die Kinder zu testen und zuhause zu lassen. Die Kindergartenbetreuung soll, je nachdem, wie sich die Lage entwickelt, am 6. Dezember wieder aufgenommen werden; alle Kinder sollen dann mittels Lolly-Schnelltests überprüft werden, bevor sie den Kindergarten betreten. Die Kommune habe sich, so Bausch, überdies entschieden, die Betreuung in ihren Einrichtungen – auch für die Grundschüler – wieder konstant in Gruppen zu organisierten, um Begegnungen einzuschränken. Die Gebühren für Corona-Ausfalltage bekommen die Familien zurück.




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