Ferien mit dem Rad Liechtenstein fürstlich mit dem E-Bike erobern

Liechtenstein haben nicht die Massen auf ihrem Urlaubs-Zettel. Gerade deshalb lohnt es sich umso mehr, die kleinste Monarchie im Alpenraum zu erradeln.

Der Grenzstein von Balzers vor schöner Kulisse. Bei herrlichem Wetter kann die E-Bike-Tour starten. Foto: https://tourismus.li/ 9 Bilder
Der Grenzstein von Balzers vor schöner Kulisse. Bei herrlichem Wetter kann die E-Bike-Tour starten. Foto: https://tourismus.li/
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Die Höhepunkte des Fürstentums Liechtenstein lassen sich perfekt mit dem Fahrrad auf dem Liechtenstein-Weg entdecken. Entlang unberührter Natur verbindet der Weg das ganze Land und gibt Einblicke in die Geschichte der kleinsten Monarchie im Alpenraum. Und mit der App LIstory werden ausgewählte Sationen zu einem lebendigen Geschichtserlebnis verbunden.

Von Balzers bis Vaduz - immer dem Liechtenstein-Weg nach

Kurz und gut: Aufgesessen und los geht‘s in Balzers, der südlichsten Gemeinde Liechtensteins. Zunächst beginnt die Tour gemütlich. Die Biker lassen es langsam rollen durch den alten Dorfkern von Triesen. Ab dann geht es aufwärts, hinauf ins Walserdorf Triesenberg. Das Finale der Strecke führt die Radfahrer in den liechtensteinischen Hauptort Vaduz.

Jetzt mal ausführlich: Vom Grenzstein Schweiz-Liechtenstein geht es ins Ortzentrum von Balzers. Bei der Burg Gutenberg lohnt es sich den Hügel hinauf zu strampeln. Die Aussicht von der Burg Gutenberg, die 70 Meter über dem Dorf thront, ist fantastisch. Auf der "alten Landstraße" geht es weiter nach Triesen. Unterwegs bietet es sich an beim Lawena Museum (Öffnungszeiten beachten) einen Halt einzulegen oder den nahen Seilpark zu besuchen. Bei der Kapelle St. Mamerta genießen die Radler einen schönen Blick auf Triesen.

Anschließend folgt der Aufstieg über den Wangerberg ins Walserdorf Triesenberg. Das Dorfzentrum liegt auf rund 900 Metern über Meer. Lohn der Anstrengung ist eine herrliche Aussicht über das Rheintal. In Triesenberg sollte eine Rast eingelegt werden, um im Museum die Walserkultur kennenzulernen. Nachdem die Sportler Kultur getankt haben, passieren diese nach dem Ortsausgang den Triesenberger Findling, der in der „Gruaba“ steht. Dieser beeindruckende Koloss wurde vor 28.000 Jahren über den Rheingletscher ins Land transportiert und weist ein Volumen von 40 Kubikmetern auf.

In rasanter Abwärtsfahrt brausen die Radfahrer danach direkt zum Schloss Vaduz, dem Wahrzeichen Liechtensteins und Wohnsitz der Fürstlichen Familie. Der Prachtbau kann nur von außen besichtigt werden, aber mit der LIstory App ist ein virtueller Blick ins Innere des Schlosses möglich.

Nur eine von vielen lohnenswerten E-Bike-Touren durchs hübsche Fürstentum

Im verkehrsfreien Vaduzer Städtle angekommen, lockt der Besuch der Museumsmeile mit dem Kunstmuseum und der Hilti Art Foundation, dem Postmuseum, der Schatzkammer und dem Landesmuseum.

Im Liechtenstein Center lässt sich viel Wissenswertes rund um Land und Leute erfahren oder ein hübsches Souvenir ergattern. Wer etwas Zeit mitbringt, erfährt im Fürstenkino mehr über Schloss Vaduz und die Fürstliche Familie.

Falls die Pumpe etwas Pause braucht, lässt sich Vaduz gemütlich bei einer Rundfahrt mit dem Citytrain entdecken, bevor es wieder retour geht nach Balzers. 

Die beschriebene Tour ist nur eine von vielen Strecken durch Liechtensteins bemerkenswerte Landschaften. Das Kleinod am Rhein im Vierländereck mit Deutschland, Österreich und der Schweiz ist definitiv eine Radreise wert.

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