Feuer in Bretten Wohn- und Geschäftshaus auf Marktplatz in Brand gesetzt

Von red/dpa/lsw 

Ein Wohn- und Geschäftshaus auf dem Marktplatz in Bretten, das als Anschlussunterbringung für Geflüchtete genutzt wird, brennt am Samstagmorgen. Die Polizei geht davon aus, dass ein Bewohner das Gebäude in Brand gesetzt hat.

Die Feuerwehr musste auf dem Marktplatz in Bretten einen Brand löschen. Foto: picture alliance / Britta Peders/Britta Pedersen
Die Feuerwehr musste auf dem Marktplatz in Bretten einen Brand löschen. Foto: picture alliance / Britta Peders/Britta Pedersen

Bretten - Ein Bewohner hat nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler ein Wohn- und Geschäftshaus auf dem Brettener Marktplatz in Brand gesetzt. Der 32 Jahre alte Tatverdächtige habe das Gebäude mit einem weiteren Mitbewohner unverletzt verlassen können und sei festgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Karlsruhe mit. Der Mann stammt aus Nigeria. Zwei Stockwerke des Hauses werden als Anschlussunterbringung für Asylbewerber genutzt. Das Feuer verursachte einen Schaden von mindestens 200 000 Euro, wie die Polizei weiter mitteilte.

Ein Zeuge habe am Samstagmorgen einen lauten Knall gehört und kurz darauf Flammen aus dem Gebäude kommen sehen, teilte die Feuerwehr mit. Die Feuerwehrleute löschten die Flammen, ehe diese sich auf dem eng bebauten Marktplatz weiter ausbreiten konnten. Verletzte gab es nicht.

Drei Wohnungen in den zwei oberen Stockwerken wurden beschädigt, zwei davon waren zunächst unbewohnbar. Sechs Bewohner kämen vorübergehend in anderen Unterkünften unter, wie es hieß. Ein Warengeschäft im Erdgeschoss sowie beide Nachbarhäuser mussten gelüftet werden. Der Verdächtige soll am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden.

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