Flugzeug muss in Köln/Bonn landen Luftwaffe schließt Sabotage an Merkel-Flieger derzeit aus

Von red/dpa 

Die Regierungsmaschine mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an Bord musste am Donnerstagabend wegen einer Panne umkehren. Die Luftwaffe schließt Sabotage jedoch aus.

Angela Merkel beim Verlassen des Flugzeuges. Foto: dpa
Angela Merkel beim Verlassen des Flugzeuges. Foto: dpa

Berlin - Die Panne am Regierungsflugzeug von Kanzlerin Angela Merkel ist nach bisherigen Erkenntnissen der Luftwaffe nicht auf Sabotage zurückzuführen. „Es gibt überhaupt keinen Hinweis auf einen kriminellen Hintergrund“, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Freitagmorgen der Deutschen Presse-Agentur.

Man gehe von einem Fehler in einer elektronischen Verteilerbox aus, die sowohl die Funkanlage als auch das System zum Ablassen des Kerosins steuere. Das System zur Satellitenkommunikation hänge dagegen an einer anderen Verteilerbox. Wegen der Lage sei entschieden worden, nicht nach Berlin zurückzukehren, sondern auf dem Flughafen Köln/Bonn zu landen.

Das Ersatzflugzeug der für die Regierungsflüge zuständigen Flugbereitschaft der Luftwaffe habe am späten Donnerstagabend für den Weiterflug nach Buenos Aires nicht genutzt werden können, weil dafür keine weitere Besatzung verfügbar gewesen sei. Es habe für diese Entscheidung keine technischen Gründe gegeben.

Nach einem technischen Defekt an der Regierungsmaschine war Merkel am späten Donnerstagabend auf dem Weg zum G20-Gipfel umgekehrt und vermutlich nur dank des Könnens des Flugkapitäns unbeschadet in Köln gelandet.