Flussbaden in Backnang Schwimmer müssen sich weiter gedulden

Von art 

Die Einrichtung einer Badewiese an der Murr wird in diesem Sommer vermutlich kaum möglich sein. Untersuchungen der Wasserqualität könnten bis Ende September andauern.

Die Initiative des Backnanger Stadtrats Karl Scheib (links) ist nach wie vor in der Prüfungsphase. Foto: Edgar Layher
Die Initiative des Backnanger Stadtrats Karl Scheib (links) ist nach wie vor in der Prüfungsphase. Foto: Edgar Layher

Backnang - Anfang August habe man damit begonnen, wöchentlich das Wasser aus der Murr zu untersuchen – so lautet die Antwort der Backnanger Stadtverwaltung auf eine entsprechende Anfrage. Die Kommune prüft zurzeit ein Anliegen des Stadtrats Karl Scheib vom Bürgerforum in Sachen Baden und Schwimmen in der Murr. Die Stadt soll nach Scheibs Vorstellungen eine Badewiese am Ufer für Schwimmer ausweisen. Das Schwimmen in den meisten Flüssen im Land ist generell zwar nicht verboten, doch die Gesundheitsämter warnen davor und weisen auf möglicherweise gefährliche Keime hin.

Ergebnis „spätestens Ende September“

Schwimmer in Backnang müssen sich noch gedulden. Laut Auskunft der Verwaltung werde das Ergebnis der Untersuchungen „spätestens Ende September“ vorliegen. Es müssen mindestens sechs der wöchentlichen Proben unbedenklich sein. Diese Proben müssten nach Regen, aber auch während einer Trockenphase genommen werden. Nur wenn die Ergebnisse stimmten, würde das Baden in der Murr offiziell erlaubt.

Karl Scheib dürfte mit dem Zeitplan nicht einverstanden sein. Er hatte gehofft, dass die Backnanger während der Sommerferien bei Hitze ermuntert werden könnten, in die Murr zu steigen. Einige Bürger schwimmen freilich bereits trotzdem regelmäßig in dem Flüsschen.




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