FMX-Konferenz in Stuttgart abgesagt Coronavirus bremst Trickfilmspezialisten aus

Von red 

Die Filmakademie Baden-Württemberg muss wegen des Coronavirus die FMX absagen. Die Konferenz ist die Schnittstelle des Stuttgarter Trickfilmfestivals zu den Visuellen Effekten

Im vergangenen Jahr war der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Besuch bei der FMX und testete eine VR-Simulation. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Im vergangenen Jahr war der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Besuch bei der FMX und testete eine VR-Simulation. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Messe FMX ist die Schnittstelle des Stuttgarter Trickfilmfestivals zu den Visual Effects. In diesem Jahr hätte die international wichtige Konferenz für digitales Entertainment zudem ihr 25-jähriges Bestehen feiern können. Jetzt jedoch teilt das veranstaltende Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg mit, dass die für den 5. bis 8. Mai 2020 geplante diesjährige FMX aufgrund der anhaltenden weltweiten Verbreitung des Coronavirus nicht wird stattfinden können. „Die Filmakademie Baden-Württemberg handelt hier nach den derzeit geltenden Richtlinien des Robert Koch-Instituts für die Risikoeinschätzung bei Großveranstaltungen“, heißt es in der Mitteilung. Das Amt für öffentliche Ordnung in Stuttgart halte nach Rücksprache die Entscheidung, die FMX vor diesem Hintergrund abzusagen, im Sinne der Infektionsprävention für plausibel.

Absage auch im Stuttgarter Literaturhaus

Die Organisatoren der internationalen Konferenz für „Animation, Effect, Games and immersive Media“ bedauern diese Entscheidung: „Dieser Schritt ist uns allen sehr schwer gefallen, war aber notwendig, da für uns die Gesundheit unserer internationalen und nationalen Partner, Gäste, Referentinnen und Referenten, Besucherinnen und Besucher sowie unserer Mitarbeitenden oberste Priorität hat.“

Abgesagt ist auch die für diesen Montag geplante Lesung des israelischen Schriftstellers Nir Baram im Stuttgarter Literaturhaus. „Wegen der Corona-bedingten, verschärften Wiedereinreisebedingungen in Israel muss Nir Baram leider seine Schweiz- und Deutschlandreise absagen“, so informiert das Literaturhaus auf seiner Internetseite über die Absage. Nir Baram, 1976 in Jerusalem geboren, setzt sich aktiv für die Gleichberechtigung der Palästinenser und für Frieden in Israel ein. Der in Tel Aviv lebende Schriftsteller wollte in Stuttgart seinen Roman „Erwachen“ vorstellen.




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