Folgen der Corona-Pandemie DIHK-Umfrage: Rohstoffmangel häufigste Sorge der Industrie

Holz gehört neben Metallen, Mineralien und Kunststoffen zu jenen Rohstoffen, die aktuell besonders teuer sind. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Foto: dpa
Holz gehört neben Metallen, Mineralien und Kunststoffen zu jenen Rohstoffen, die aktuell besonders teuer sind. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die nach der Corona-Flaute wieder anspringende Weltkonjunktur lässt Rohstoffe immer knapper werden - und damit auch deutlich teurer. Einige Firmen befürchten Produktionsstopps.

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Berlin - Die Industrie in Deutschland fürchtet zunehmend die Folgen des Rohstoffmangels.

"Zwei Drittel der Industriebetriebe sehen mittlerweile in Energie- und Rohstoffpreisen ein Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung", heißt es vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zu den Ergebnissen einer Konjunkturumfrage. "Kein Faktor wird derzeit in der Industrie häufiger genannt."

Der Anteil ist demnach in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Zu Jahresbeginn hatte er noch bei 45 Prozent gelegen. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag) über die Zahlen berichtet.

Die nach der Corona-Flaute wieder anspringende Weltkonjunktur lässt Rohstoffe immer knapper werden - und damit auch deutlich teurer. Der DIHK hat Angaben von 320 Unternehmensvertretern ausgewertet. "Von der aktuellen Rohstoffknappheit sind insbesondere Metalle, Mineralien, Kunststoffe sowie Holz betroffen - mit teilweise drastischen Preisanstiegen", heißt es vom DIHK. Einige Firmen berichteten demnach von drohenden Produktionsausfällen oder gar Produktionsstopps, da die Rohstoffe fehlten.

© dpa-infocom, dpa:210605-99-872970/2

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