Fritz Kuhn Stuttgarter OB kritisiert Warnstreiks in Corona-Zeiten

Von red/dpa/lsw 

Am Donnerstag gab es in Stuttgart erneut einen Streik im öffentlichen Nahverkehr. Oberbürgermeister Fritz Kuhn äußerte sich am Freitag dazu und kritisierte das Vorgehen angesichts der angespannten Corona-Situation.

Am Donnerstag gab es einen Warnstreik im öffentlichen Verkehr. Foto: dpa/Marijan Murat
Am Donnerstag gab es einen Warnstreik im öffentlichen Verkehr. Foto: dpa/Marijan Murat

Stuttgart - Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) hat an die Gewerkschaft Verdi appelliert, sich Warnstreiks in der Corona-Zeit gut zu überlegen. Er habe zwar hohes Verständnis und Respekt für die Logik von Tarifauseinandersetzungen, sagte Kuhn am Freitag in Stuttgart. Aber: „Alle Beteiligten müssen sich auch fragen, ob ihre Maßnahmen in Bezug auf Corona adäquat sind.“ Die Gewerkschaft Verdi hatte in den vergangenen Tagen mehrfach zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst und im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen.

Lesen Sie hier: Stuttgart erwägt erweiterte Maskenpflicht und Alkoholverkaufsverbot am Abend

Auch in Stuttgart steigen die Infektionszahlen rasant. Sobald die Stadt die kritische Marke von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen erreicht, will sie mit weiteren Regeln gegen den Anstieg vorgehen. Darunter fallen eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in der Innenstadt und niedrigere Teilnehmerzahlen bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen. Die Landeshauptstadt bewegt sich mit einem Wert von 43,7 (Donnerstag) weiter auf die kritische Marke für schärfere Maßnahmen zu.




Unsere Empfehlung für Sie