Führungskrise beim VfB Stuttgart Christian Riethmüller will für Sitz im Präsidium kandidieren

Christian Riethmüller ist zu Gast im VfB-Podcast unserer Redaktion. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn
Christian Riethmüller ist zu Gast im VfB-Podcast unserer Redaktion. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Christian Riethmüller äußert sich im VfB-Podcast unserer Redaktion zur Führungskrise beim Bundesligisten – und bestätigt, dass er sich künftig aktiv im Verein einbringen möchte.

Digital Unit: Christian Pavlic (pavl)
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Stuttgart - Christian Riethmüller will bei der anstehenden Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart für einen Sitz im Präsidium des e.V. kandidieren. Das bestätigte der Chef der Tübinger Buchhandelskette Osiander im VfB-Podcast der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten. „Ich habe in den vergangenen Jahren viel Kritik geäußert“, so der 46-Jährige. „Ich bin aber keiner, der einfach immer nur kritisiert, sondern ich sage: Wer kritisiert, muss auch Verantwortung übernehmen können und wollen. Das würde ich sehr gerne tun.“

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Riethmüller, der 2019 bei der Wahl des Vereinspräsidenten gegen Claus Vogt unterlegen war, hofft zudem auf großes Engagement aus der Mitgliedschaft. „Es werden im Sommer neun Vereinsbeiräte, zwei Präsidiumsmitglieder und der Präsident gewählt. Für alle Positionen kann man sich jetzt unter bestimmten Voraussetzungen bewerben. Die VfB-Familie hat unterschiedlichste Menschen mit unterschiedlichsten Kompetenzen. Es ist mein großer Wunsch, dass sich nun möglichst viele auf die vakanten Positionen bewerben – und sich bei der nächsten Mitgliederversammlung rege einbringen.“

Hier können Sie die aktuelle Podcast-Folge hören:

Darüber hinaus wünscht sich der Tübinger einen „guten Gegenkandidaten“ für den amtierenden Präsidenten bei der nächsten Mitgliederversammlung. „Claus Vogt wird als Präsident nur dann eine weitere Amtszeit vernünftig überstehen, wenn er sich gegen einen Gegenkandidaten durchsetzt und so die Legitimation der Mitglieder hat“, so Christian Riethmüller.




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