Gestaltung des Rosensteinviertels Städtebau auf dem Prüfstand

Von Thomas Borgmann 

Am Mittwoch beginnt in Stuttgart eine Veranstaltungsreihe zum Thema Stadtgestaltung. Bürgerbeteiligung ist erwünscht.

 Foto: Steinert
Foto: Steinert
Stuttgart - Das Echo ist eher verhalten. Bis Donnerstag hatten sich bei der Stadt nur knapp hundert Interessierte angemeldet, die am Mittwoch, 10. November, an der ersten Runde der neuen Veranstaltungsreihe "Rosenstein - Wir gestalten unsere Stadt von morgen" teilnehmen möchten. Wie berichtet, wollen die Stadt, die Architektenkammer des Landes und der Bund Deutscher Architekten (BDA) gemeinsam den bisher geplanten Städtebau auf dem Gelände von Stuttgart 21 auf den Prüfstand stellen. Bei der Präsentation des Programms, das insgesamt auf zwei Jahre angelegt ist, sagte der Oberbürgermeister: "Alles ist wieder offen. Wir wollen mit den Bürgern ins Gespräch kommen, sie können die Pläne für das Rosensteinviertel unmittelbar beeinflussen."

Bei der Auftaktveranstaltung am Mittwoch, de 10. November (Rathaus, 19.30 Uhr) geht es unter dem Motto "Mitwirkung und Verantwortung" noch nicht um konkrete Inhalte, sondern "nur" um den bisher festgelegten Fahrplan für die Bürgerbeteiligung: dazu können neue Anregungen und Vorschläge gemacht werden, das gesamte Programm steht zur Diskussion.

Von Utrecht bis Zürich


Die nächsten fünf Veranstaltungen, in denen Großprojekte aus anderen Städten vorgestellt werden, sind bereits terminiert. Am 14. Dezember geht es um die "Station Area" in Utrecht, am 18. Januar um die Hamburger Hafencity, am 4. Februar um den neuen Wiener Hauptbahnhof und am 2. März um den Städtebau in Zürich. Führende Vertreter dieser Städte werden ihre Projekte erläutern. Am 15. März stellen sich im Rathaus die Experten vor, die das weitere Programm mit Themenschwerpunkten und Arbeitskreisen leiten werden. Alle Abende beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Vom Frühjahr 2011 an sollen sogenannte Bürgerforen zu sieben verschiedenen Themenkreisen folgen: Nachhaltiges Bauen, Wohnen, Arbeiten, Parkerweiterung, Kultur, Bildung, Freizeit, Mobilität und Verkehr folgen. Von 2013 an soll die Auswertung erfolgen und später in die geplanten Architektenwettbewerbe einfließen. Wann im Rosensteinviertel gebaut werden kann, ist gegenwärtig noch offen.

Wichtig zu wissen: aus Sicherheitsgründen ist für alle Abende eine Anmeldung erforderlich; Einlass gibt es nur mit einer schriftlich bestätigten Anmeldung. Die Anmeldungsfrist für den ersten Abend der Reihe am 10. November endet bereits eine Woche vorher. Weitere Informationen finden Sie hier »




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