GHR Leonberg Praxis und Experimente haben Vorrang

Von Arnold Einholz 

Neuer Raum für Technik und Naturwissenschaft an der Realschule.

Die Schüler sollen viel Platz um Experimentieren haben. Foto:  
Die Schüler sollen viel Platz um Experimentieren haben. Foto:  

Leonberg - Der Übungsraum für das Fach Naturwissenschaft und Technik (NWT) in der Gerhart-Hauptmann-Realschule wird für rund 120 000 Euro saniert und grundlegend umgebaut. Das hat der zuständige Sozial- und Kultusausschuss des Gemeinderates in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Das Vorhaben bleibt auch aktuell, nachdem es gestern in der Schule gebrannt hat.

Der Raum ist seit Bestehen der Schule weder renoviert noch saniert worden. Die Bildungspläne und Technik haben sich aber seither grundlegend geändert, sodass der veraltete Fachraum nicht mehr dem Stand der heutigen Unterrichtsmethodik entspricht. Nun soll der NWT-Übungsraum zu einem multifunktional nutzbaren, naturwissenschaftlichen Fachraum umgebaut und angepasst werden.

Selbstständiges Arbeiten

Die Gerhart-Hauptmann-Realschule ging im Jahr 1960 in Betrieb (Altbau) und erhielt im Jahr 1980 einen Anbau. Der Übungsraum im Altbau wurde für die damals aktuellen Bildungspläne konzipiert. Doch der naturwissenschaftliche Unterricht geht mehr und mehr dazu über, den Praxis- und Anwendungsbezug zu verstärken und den Schülern Gelegenheit zum selbstständigen Arbeiten und Experimentieren zu geben.

Die fest montierten Wasserzapfstellen an den Tischreihen sollen entfernt werden, sodass ein großer, vielfach nutzbarer naturwissenschaftlicher Fachraum entsteht. Der wird mit einem multifunktionalen Laborsystem ausgestattet. Die vorhandenen Schülerarbeitstische und Stühle, die bereits ausgetauscht wurden, werden nach der Sanierung weiterverwendet. Die Umgestaltung wird mit den Fachlehrern der Schule abgestimmt.

Umbau erfolgt in den Sommerferien

Bis auf den Vorbereitungsraum wurden in der Gerhart-Hauptmann-Realschule bereits alle anderen naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume grundlegend saniert. Bei der vorgesehenen Umgestaltung werden die Kosten für die Ausstattung und Einrichtung mit rund 70 000 Euro als dickster Brocken zu Buche schlagen.

Nachdem der Ausschuss das Vorhaben genehmigt hat, heißt es nun, die Arbeiten zügig zu planen und zu vergeben, damit die Arbeiten in den Sommerferien termingerecht ausgeführt werden können.




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