Großer Zapfenstreich in Berlin Merkel dankt Ärzten und Pflegekräften

Angela Merkel am Donnerstagabend beim Großen Zapfenstreich in Berlin Foto: AFP/ODD ANDERSEN
Angela Merkel am Donnerstagabend beim Großen Zapfenstreich in Berlin Foto: AFP/ODD ANDERSEN

Am Donnerstagabend findet der Große Zapfenstreich der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. Sie nutzt die Gelegenheit, um einen Dank auszusprechen.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Berlin - Angela Merkel hat in einer ihrer letzten öffentlichen Reden als Bundeskanzlerin noch einmal allen Helferinnen und Helfern im Kampf gegen die Corona-Pandemie gedankt. „Ich möchte allen danken, die sich der Pandemie mit aller Kraft entgegenstellen“, sagte sie am Donnerstagabend beim Großen Zapfenstreich auf dem Gelände des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin. Sie nannte Ärzte und Pflegekräfte, aber auch „helfende Hände in den Hilfsorganisationen und der Bundeswehr“.

Zugleich kritisierte die CDU-Politikerin mit Blick auf die Pandemie all diejenigen, die „wissenschaftliche Erkenntnisse leugnen und Hetze verbreiten“. Hier müsse Widerspruch laut werden: „Dort, wo Hass und Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung der Interessen erachtet werden, findet unsere Toleranz als Demokraten und Demokratinnen ihre Grenzen“.

So beschreibt Merkel ihre Amtsjahre

Merkel betonte, ihre 16 Amtsjahre seien „ereignisreich und herausfordernd“ gewesen. Sie hätten sie politisch und menschlich sehr gefordert und „zugleich haben sie mich immer sehr erfüllt“. Ihre Arbeit habe sie stets „mit Fröhlichkeit im Herzen gemacht“.

Für den zeremoniellen Abschied mit militärischen Ehren und im Schein von brennenden Fackeln hatte sich die Protestantin unter anderem das Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ gewünscht, außerdem „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen und „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef.

„Großer Gott, wir loben dich“ ist eines der bekanntesten Kirchenlieder im deutschen Sprachraum. Verfasst wurde es von dem katholischen Priester Ignaz Franz im Jahr 1771. Der Text ist eine Nachdichtung des Hymnus „Te Deum laudamus“ und stellt einen feierlichen Dank- und Bittgesang der römischen Kirche dar, dessen Geschichte bis in das vierte Jahrhundert zurückreicht.




Unsere Empfehlung für Sie