Gymnastik-Weltcup in Stuttgart Greenpeace kapert Gazprom-Event

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Ein Greenpeace-Aktivist hat am Sonntagnachmittag beim Gymnastik-Weltcup in Stuttgart minutenlang einen Ballon durch die Porsche-Arena kreisen lassen. Die Aktion war gegen die russische Firma Gazprom gerichtet.

Der Anti-Gazprom-Ballon von Greenpeace schwebte etwa zehn Minuten lang durch die Porsche-Arena in Stuttgart. Im Folgenden zeigen wir zwei weitere Bilder von der Aktion am letzten Tag des Gymnastik-Weltcups. Foto: Tobias Köhler 3 Bilder
Der Anti-Gazprom-Ballon von Greenpeace schwebte etwa zehn Minuten lang durch die Porsche-Arena in Stuttgart. Im Folgenden zeigen wir zwei weitere Bilder von der Aktion am letzten Tag des Gymnastik-Weltcups. Foto: Tobias Köhler

Stuttgart - Ein Greenpeace-Aktivist hat am letzten Tag des Gymnastik-Weltcups einen Anti-Gazprom-Ballon durch die Porsche-Arena fliegen lassen. Das Sportevent ist von der russischen Erdgasfirma gesponsert. Es endete am Sonntagnachmittag.

Der Ballon kreiste etwa zehn Minuten lang durch die Halle und erregte unter den mehreren Tausend Zuschauern in der Halle einiges Aufsehen. Auch auf einen Hinweis des Moderators hin, dass "es jetzt jeder gesehen habe", ließ der Greenpeace-Aktivist den Ballon am Rande des Zuschauerraums landen.

Die Ordner, die den Mann mittlerweile aufgespürt hatten, baten ihn, die Halle zu verlassen.

Gazprom sponsert viele Sport- und Kulturveranstaltungen. Unter anderem ist das russische Unternehmen Trikotsponsor des Fußball-Bundesligisten Schalke 04.