Handball-Bundesliga TVB Stuttgart beklagt den nächsten verletzten Spieler

Jerome Müller (Mi.) war gegen den HSV zum vorerst letzten Mal für den TVB Stuttgart am Ball. Foto: Baumann/Alexander Keppler
Jerome Müller (Mi.) war gegen den HSV zum vorerst letzten Mal für den TVB Stuttgart am Ball. Foto: Baumann/Alexander Keppler

Dem Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart bleibt das Verletzungspech treu: Nun fällt auch Linkshänder Jerome Müller aus. Wann kommt personeller Nachschlag?

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart - Die personelle Lage beim TVB Stuttgar t wird immer prekärer: Nun fällt auch Rückraumspieler Jerome Müller drei bis fünf Wochen aus. Der Linkshänder wurde am Dienstag wegen einer Schleimbeutelentzündung am Knie operiert. Die Verletzung hatte er sich bereits im September im Testspiel gegen Zweitligist DJK Rimpar Wölfe zugezogen. Durch die Daumenverletzung von Torjäger Viggo Kristjansson war Müller zuletzt trotz Schmerzen im rechten Rückraum am Ball. „Es hätte so weitergehen können, aber das hätte uns nicht weitergeholfen. Die Operation war nötig, das hat sich bei dem Eingriff bestätigt“, sagte Geschäftsführer Jürgen Schweikardt.

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Da auch Max Häfner (Rückenverletzung) und Fynn Nicolaus (Schulterverletzung) langfristig ausfallen, hat der TVB aus seinem Stammkader für den Rückraum nur noch vier Rechtshänder zur Verfügung: Adam Lönn, Dominik Weiß, Egon Hanusz und Andri Mar Runarsson. Die mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Nachwuchskräfte Nico Schöttle (18) und Luis Föge (19) werden versuchen, zu unterstützen.

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„Der Oktober wird für uns knüppelhart“, sagt Schweikardt vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (16 Uhr/Porsche-Arena) gegen die Rhein-Neckar Löwen, für das bereits 4000 Tickets verkauft sind. Es folgen die Spiele beim SC DHfK Leipzig (10. Oktober, 16 Uhr), gegen HBW Balingen-Weilstetten (17. Oktober, 16 Uhr), bei der SG Flensburg-Handewitt (24. Oktober, 16 Uhr) und bei der HSG Wetzlar (31. Oktober, 16 Uhr).

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Der TVB, der mit 0:8 Punkten gestartet ist, will versuchen, so schnell als möglich, personell nachzulegen. „Der Spielermarkt hat schon mehr hergegeben, es ist derzeit nicht einfach, jemanden zu bekommen, der uns sofort weiterhilft“, sagt der Geschäftsführer. Die Gefahr, früh in der Tabelle an Boden zu verlieren, sieht aber auch Schweikardt: „Das ist nicht auszuschließen, deshalb arbeiten wir an allen Fronten.“

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