Hilfe für Obdachlose in Stuttgart Der Kältebus ist wieder unterwegs

Beim Kältebus gibt’s warme Kleidung und ein bisschen Zuwendung. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt
Beim Kältebus gibt’s warme Kleidung und ein bisschen Zuwendung. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Die Temperaturen sind jetzt wieder winterlich und nachts unter dem Gefrierpunkt. Deshalb ist seit Anfang der Woche der Kältebus wieder im Einatz – und hat bereits 13 obdachlosen Menschen geholfen.

Lokales: Mathias Bury (ury)
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Stuttgart - Jetzt, da die Außentemperaturen wieder unter die Grenze von null Grad fallen, wird die Lage für obdachlose Menschen schwieriger. Deshalb ist der Kältebus des Deutschen Roten Kreuzes Stuttgart wieder unterwegs. Bereits am Dienstag, beim Auftakt, seien die Teams, die aus ehrenamtlichen Helferinnen und Kräften der DRK-Bereitschaften bestehen, in die Saison gestartet, meldet der Kreisverband.

Tee, Kleidung und Snacks

Der Kältebus kümmert sich um hilfsbedürftige Wohnungslose im Stadtgebiet Stuttgart und versorgt diese unter anderem mit heißem Tee und bei Bedarf mit Schlafsäcken, Decken, Kleidung oder Snacks. Beim ersten Einsatz habe man bereits 13 wohnungslosen Menschen helfen können, erklärte Pressesprecherin Mira Hawlik.

Der Kältebus ist bei Temperaturen ab null Grad in der Zeit von 22 bis 2 Uhr im Einsatz. Von Vaihingen, Mitte bis nach Bad Cannstatt und Hedelfingen fährt das DRK insgesamt 13 Stationen im ganzen Stadtgebiet an. Die Route ändert sich täglich, je nach Meldungen des Sozialamts, von Streetworkern oder Anrufen über die Kältebus-Hotline.

Rein durch Spenden finanziert

„Wir freuen uns in jeder Saison über die hohe Spendenbereitschaft“, erklärt Sandra Welsch, die Koordinatorin des Kältebusses beim DRK Stuttgart. Man benötige derzeit aber keine Kleider- und auch keine Sachspenden, die Lager seien noch gut gefüllt.

Der Kältebus ist ein Projekt der Stadt Stuttgart und des DRK Kreisverbands. Er wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Über die Kältebus-Hotline 07 11 / 21 95 47 76 können wohnungslose Personen gemeldet werden. Bei medizinischen Notfällen sollten Einsatzkräfte aber über die Notrufnummer 112 alarmiert werden.




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