Illegaler Betrieb in Shisha-Bar 18 Personen feiern im Keller

Polizisten stehen vor einer Shisha-Bar  in Hamburg-Wandsbek. Die Einrichtung  hatte trotz der geltenden Corona-Auflagen geöffnet. Foto: dpa/Steven Hutchings
Polizisten stehen vor einer Shisha-Bar in Hamburg-Wandsbek. Die Einrichtung hatte trotz der geltenden Corona-Auflagen geöffnet. Foto: dpa/Steven Hutchings

Eine Shisha-Bar in Hamburg hatte trotz Corona-Auflagen am Donnerstag geöffnet. Beim Eintreffen der Polizei waren neben dem Betreiber und seinen zwei Söhnen noch 15 weitere Gäste im Keller. Dabei brachten sich die Besucher der Bar in Gefahr.

Hamburg - Gäste einer Shisha-Bar im Hamburger Stadtteil Wandsbek haben sich am Donnerstagabend in Gefahr gebracht, als sie im Keller Wasserpfeifen geraucht haben. Die gastronomische Einrichtung hatte trotz der geltenden Corona-Auflagen geöffnet. Beim Eintreffen der Polizei befanden sich neben dem Betreiber der Bar und seinen zwei Söhnen noch 15 weitere Gäste illegalerweise im Keller des Gebäudes, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Da der Keller nicht über entsprechende Lüftungsanlagen verfügte, stellte die Feuerwehr aufgrund der Wasserpfeifen einen erhöhten Kohlenmonoxid-Wert fest. „Der Wert war knapp an der Grenze zur Gesundheitsgefährdung“, so die Sprecherin. Der Betrieb wurde geschlossen, dazu wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die 18 Anwesenden eingeleitet.

Zur Eindämmung des Coronavirus müssen in Hamburg – wie auch im Rest des Landes – Restaurants, Bars und Kneipen aktuell geschlossen sein. In Stuttgart hatte die Polizei im vergangenen Jahr ebenfalls eine Shisha-Bar geschlossen, nachdem sich dort trotz Verbots 26 Menschen aufgehalten hatten. Innenminister Thomas Strobl (CDU) hatte die illegale Zusammenkunft damals aufs Schärfste verurteilt.




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