Im Ruhrgebiet Großrazzia gegen gewaltbereite Hooligans

Von red/ AFP 

In sechs Städten im Ruhrgebiet ist die Polizei am Dienstagmorgen zu einer Großrazzia ausgerückt. Im Fokus lagen Wohnungsdurchsuchungen in insgesamt sechs Städten von 31 gewaltbereiten Hooligans.

Insgesamt 27 Beschuldigte wurden bei der Großrazzia im Ruhrgebiet angetroffen. Ihnen wird unter anderem Landfriedensbruch vorgeworfen (Symbolbild). Foto: dpa/Paul Zinken
Insgesamt 27 Beschuldigte wurden bei der Großrazzia im Ruhrgebiet angetroffen. Ihnen wird unter anderem Landfriedensbruch vorgeworfen (Symbolbild). Foto: dpa/Paul Zinken

Oberhausen - Im Ruhrgebiet ist die Polizei erneut mit einer Großrazzia gegen die gewaltbereite Hooliganszene vorgegangen. Nach Angaben der Ermittler in Oberhausen rückten die Einsatzkräfte am Dienstagmorgen in sechs Städten zu Wohnungsdurchsuchungen bei 31 sogenannten Problemfans im Alter zwischen 17 und 35 Jahren an, um Beweismittel zu sichern und diese erkennungsdienstlich zu behandeln. Hintergrund ist eine Schlägerei mit hundert Beteiligten.

Diese ereignete sich vor etwa einem halben Jahr an einem Bahnhof in Oberhausen, wobei die Teilnehmer laut Polizei unter anderem mit Stöcken und Holzlatten bewaffnet waren. Der Vorfall vom September sorgten demnach für erhebliche Beunruhigung in der Bevölkerung.

Ihnen wird unter anderem Landfriedensbruch vorgeworfen

Bereits vor zwei Wochen waren Polizei und Staatsanwaltschaft zu Wohnungsdurchsuchungen in dem Fall ausgerückt. Schwerpunkt der neuerlichen Razzien vom Dienstag war Oberhausen mit 20 Objekten. Weitere Durchsuchungen gab es in Essen, Wesel, Bochum, Borken und Duisburg.

27 Verdächtige wurden angetroffen und erkennungsdienstlich behandelt. Gegen sie wird nun unter anderem wegen Landfriedensbruchs ermittelt. Alle Beschuldigten kamen danach wieder auf freien Fuß.




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