Insolventer Reifenhändler Reiff-Beschäftigte: Geld sicher bis April

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Wie geht es in den Filialen des Reifenhändlers weiter? Der vorläufige Insolvenzverwalter gibt erste Hinweise.

Der Betrieb in den Filialen von Reiff Reifen und Autotechnik soll nach dem Willen des vorläufigen Insolvenzverwalters möglichst rasch weitergehen können. Foto: Michael Steinert
Der Betrieb in den Filialen von Reiff Reifen und Autotechnik soll nach dem Willen des vorläufigen Insolvenzverwalters möglichst rasch weitergehen können. Foto: Michael Steinert

Stuttgart - Die rund 500 Mitarbeiter der insolventen Reiff Reifen und Autotechnik GmbH sind finanziell bis einschließlich April abgesichert. Wie ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters mitteilte, wurde eine Insolvenzgeld-Vorfinanzierung angestoßen, damit der Betrieb fortgeführt werden kann. In den 32 Filialen in Baden-Württemberg können jedoch weiterhin keine Reifen verkauft oder andere Services angeboten werden, sie bleiben aber geöffnet.

In Gesprächen mit Banken und Lieferanten arbeite man daran, rasch die Grundlage für den Weiterbetrieb zu schaffen, sagte der Sprecher. Ein Zieldatum könne aber noch nicht genannt werden. Neben Reiff haben in den vergangenen Tagen 15 weitere Tochterunternehmen der Londoner Fintyre-Gruppe Insolvenzanträge gestellt. Die Gründe seien Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, erklärte der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Miguel Grosser. Da man mit der Bestandsaufnahme erst begonnen habe, könne man noch nichts über eventuelle Interessenten für die Übernahme der Reiff GmbH sagen. Hinter Fintyre, das zum größten Reifenhändler Europas aufgebaut werden sollte, steht der amerikanische Investmentfonds Bain Capital.

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