Interview mit Wendelin Wiedeking Pasta oder Porsche: Der Kunde will Mehrwert

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Mit seiner Restaurantkette Tialini will Ex-Porsche-Vorstand Wendelin Wiedeking in der Gastronomie-Branche punkten. Die Stuttgarter Filiale hat diese Woche eröffnet. Im Interview erklärt Wiedeking seinen Wechsel vom Porsche- ins Pasta-Business.

Hat momentan noch gut lachen: Wendelin Wiedeking hat in Stuttgart die zweite Filiale seiner Kette Tialini eröffnet Foto: StZ
Hat momentan noch gut lachen: Wendelin Wiedeking hat in Stuttgart die zweite Filiale seiner Kette Tialini eröffnet Foto: StZ
Stuttgart – - Diese Woche hat die Restaurantkette Tialini eine Filiale in Stuttgart eröffnet. Hinter der Systemgastronomie, die mit italienischer Hausmannskost ins Rennen geht, steckt der ehemalige Porsche-Manager Wendelin Wiedeking. Im Interview spricht er über seinen Appetit, die Gemeinsamkeiten von Motoren- und Olivenöl sowie Übernahmepläne des Konkurrenten Vapiano.
Herr Wiedeking, früher Porsche, heute Systemgastronomie. Wie kam es dazu?
Das ist eine hoch spannende Branche mit Wachstumspotenzial. Tialini schließt mit hochwertigen Speisen, aufmerksamem Service und modern rustikalem Ambiente eine Marktlücke.
Gibt es diese Marktlücke wirklich? Sie bewegen sich in einem Segment, in dem es mit Vapiano schon einen sehr erfolgreichen Wettbewerber gibt.
Die Konzepte unterscheiden sich deutlich voneinander. Wir bedienen unsere Gäste am Tisch, sie müssen sich nirgends anstellen. Aber ich habe Respekt vor der Leistung von Vapiano und glaube, der Markt ist groß genug für uns beide.
Den ursprünglichen Namen „Vialino“ hatten Sie nach Bedenken von Vapiano-Gründer Gregor Gerlach wegen einer zu großen Ähnlichkeit wieder verworfen. So viel Nettigkeit hätten wir Ihnen gar nicht zugetraut. Wie konnte das passieren?
Das ist eine Frage der Positionierung im Markt. Wir sind anders als unsere Wettbewerber. Da muss sich auch unser Name deutlich unterscheiden.

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