Jazz-Legende am Schlagzeug Jimmy Cobb ist gestorben

Von red/dpa 

Der Jazz-Schlagzeuger Jimmy Cobb, der gemeinsam mit dem Trompeter Miles Davis das legendäre Album „Kind of Blue“ aufnahm, ist tot. Cobb war der letzte Überlebende des berühmten Sextetts um Davis.

2012 in Spanien: Der  Schlagzeuger Jimmy Cobb zeigt die Donostiako Jazzaldia Auszeichnung, die er beim 47. San Sebastian Jazz Festival erhalten hatte. Foto: dpa/Javier Etxezarreta
2012 in Spanien: Der Schlagzeuger Jimmy Cobb zeigt die Donostiako Jazzaldia Auszeichnung, die er beim 47. San Sebastian Jazz Festival erhalten hatte. Foto: dpa/Javier Etxezarreta

New York - Der Jazz-Schlagzeuger Jimmy Cobb, der gemeinsam mit dem Trompeter Miles Davis (1926-1991) das legendäre Album „Kind of Blue“ aufnahm, ist tot. Cobb sei im Alter von 91 Jahren in New York an Lungenkrebs gestorben, sagte seine Witwe Eleana Tee Cobb dem US-Rundfunksender NPR. Bis vor wenigen Jahren war Cobb noch häufig aufgetreten, dann aber mehrten sich Berichte, dass er erkrankt sei.

Mit Billie Holiday oder Charlie Parker

Der 1929 in Washington geborene Cobb spielte im Lauf seiner jahrzehntelangen Karriere mit vielen Musiklegenden zusammen, wie beispielsweise Billie Holiday oder Charlie Parker. Eine Zeit lang war er Teil eines Sextetts um Trompeter Davis, das 1959 das Album „Kind of Blue“ aufnahm, das bis heute als Meilenstein der Jazz-Geschichte gilt. Cobb, Vater von zwei Töchtern, war der letzte Überlebende dieses Sextetts.




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