Joachim Löw Hantel-Unfall des Bundestrainers war „nicht so ungefährlich“

Von red/SID 

Im Juni verpasste Bundestrainer Joachim Löw zwei Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft. Grund dafür war ein Hantel-Unfall, bei dem sich der 59-Jährige unter anderem das Brustbein brach.

Joachim Löw hat sich zu seinem Hantel-Unfall geäußert. Foto: dpa
Joachim Löw hat sich zu seinem Hantel-Unfall geäußert. Foto: dpa

Hamburg - Bundestrainer Joachim Löw hat bei der Ankunft der Fußball-Nationalmannschaft am Montag in Hamburg seinen Hantel-Unfall mit anschließender Zwangspause näher erklärt. Ihm sei ein Gewicht auf den Körper gefallen, „das hat mit das Brustbein gebrochen“. Problematischer sei aber eine eingerissene Arterie darunter gewesen, „die hätte für Durchblutungs-Schwierigkeiten gesorgt“, sagte Löw: „Von daher war es nicht so ungefährlich, aber es war relativ schnell wieder behoben.“

In den anstehenden EM-Qualifikationsspielen am Freitag in Hamburg gegen den Erzrivalen Niederlande und drei Tage später in Belfast gegen Tabellenführer Nordirland (beide 20.45 Uhr/RTL) sitzt Löw wieder auf der Trainerbank, nachdem er die Partien im Juni in Weißrussland (2:0) und gegen Estland (8:0) aus Vorsichtsmaßnahmen nur zu Hause auf dem Sofa verfolgt hatte.

Vorfreude auf Nationalspieler

„Es war zum ersten Mal in meiner langen Zeit als Trainer überhaupt, dass ich zwei Spiele verpasst habe. Ich hätte nicht geglaubt, dass die Anspannung auch gegen Gegner wie Estland, gegen die man einen Sieg erwarten kann, so groß ist“, sagte Löw. Umso größer sei nun seine Vorfreude auf die Nationalspieler, „weil ich manche seit März nicht mehr persönlich gesehen habe. Wir haben eine spannende und interessante Woche vor uns.“