Jobmesse Handschlag mit dem künftigen Arbeitgeber

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Ob Schüler, Student oder Führungskraft: Bei der Jobmesse kann fast jeder gute Tipps und Ratschläge erhalten, der einen Ausbildungsplatz oder eine Stelle sucht. Im Neckarpark hat sie zum fünften Mal in Stuttgart stattgefunden.

Berufswahl und Stellensuche in der Carl-Benz-Arena: Die Jobmesse ist wie eine Fundgrube. Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky
Berufswahl und Stellensuche in der Carl-Benz-Arena: Die Jobmesse ist wie eine Fundgrube. Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky

Stuttgart - Ungezwungen mit dem potenziellen Arbeitgeber ins Gespräch kommen, ganz ohne Zwang: Das ist am Wochenende Besuchern der 5. Stuttgarter Jobmesse in der Carl-Benz-Arena möglich gewesen. 80 Aussteller präsentierten sich und ihre Arbeit, freie Stellen, Studien- und Ausbildungsplätze sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Von der Kinderbetreuung bis zu IT-Dienstleistungen waren zahlreiche Branchen vertreten; eine gute Gelegenheit für die Besucher, sich einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten zu verschaffen.

Wer es geschickt anstellt, kann sich hier von seiner besten Seite zeigen und sich gleich dem künftigen Arbeitgeber empfehlen. „Und das ganz entspannt, ohne vorher Bewerbungsgespräche und Assessment-Center durchlaufen zu müssen“, sagte Stefan Süß von der Geschäftsleitung der Barlag Werbe- und Messeagentur, die die Jobmessen in ganz Deutschland veranstaltet.

Zwischen den Ständen der Johanniter und der Bundeswehr reihten sich Wohnungsbaugesellschaften und Hotels ebenso wie zahlreiche Vertreter aus dem IT-Bereich und aus dem Personaldienstleistungsbereich. „Der Schwerpunkt in Stuttgart ist der regionale Mittelstand, ergänzt durch Unternehmen, die deutschlandweit tätig sind und einige internationale Firmen“, so Süß.

Branchen, die man vielleicht noch gar nicht kannte

Die Landesmesse etwa bietet nicht nur Stellen im Eventmanagement an, sondern auch in den Bereichen EDV, Einkauf und sogar bei der Werksfeuerwehr. „Derzeit suchen wir hauptsächlich Studenten, Azubis und Praktikanten“, sagte Jan Hilbert, Personalreferent der Landesmesse Stuttgart. Sein Arbeitgeber nutze die Chance gerne, sich auf der Jobmesse zu präsentieren, und schätze den direkten Kontakt mit interessierten Arbeitnehmern.

Auch das Oberlandesgericht Stuttgart hatte einen Stand auf der Messe und stellte die Studiengänge Rechtspfleger und Gerichtsvollzieher vor. „Viele denken beim Gericht nur an den Richter, dabei hat das Oberlandesgericht viel mehr zu bieten“, sagte einer der Mitarbeiter und warb für die guten Verdienstmöglichkeiten in den am Gericht vertretenen Berufen.

„Man trifft auf Branchen und Unternehmen, die man vielleicht noch gar nicht kannte, oder zumindest nicht als Arbeitgeber für den eigenen Bereich auf dem Schirm hatte. Doch auch eine Stadtverwaltung braucht IT-ler“, sagte Stefan Süß. Während viele Firmen ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellten, warben andere mit Fort- und Weiterbildungen. Denn nicht nur Berufseinsteiger, sondern auch Beschäftigte, die ihre Stelle, ihren Arbeitgeber oder sogar die Branche wechseln wollen, werden mit der Messe angesprochen.

Vorträge und Präsentationen ergänzten das Programm der Jobmesse, etwa zu den Themen „Führen ohne Vorurteile“ oder „Selbstmarketing – Wie Sie auf den ersten Eindruck überzeugen“. Experten der Wirtschaftsberatung Horbach in Stuttgart prüften die Bewerbungsmappen der Besucher und gaben Tipps für überzeugende Unterlagen.

Wer wollte, konnte sich auch gleich ins rechte Licht rücken lassen und auf der Jobmesse professionelle Bewerbungsfotos schießen lassen, so dass bei der nächsten Bewerbung garantiert nichts schief geht.




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