Joko und Klaas greifen wieder an Schweinchen Paul im Rennen gegen RTL-Sommerhaus

Von red/dpa 

Joko und Klaas haben sich wieder eine Viertelstunde Sendezeit erspielt. Dieses Mal schickten die beiden ein Schwein auf Erkundungstour durch eine Berliner Kunstgalerie.

Ein Schwein soll für saugute Einschaltquoten sorgen: Joko und Klaas ließen die Sau in einer  Kunstgalerie raus. Foto: Twitter/@jokoundklaas
Ein Schwein soll für saugute Einschaltquoten sorgen: Joko und Klaas ließen die Sau in einer Kunstgalerie raus. Foto: Twitter/@jokoundklaas

Berlin - Joko Winterscheidt (41) und Klaas Heufer-Umlauf (37) haben bei Pro Sieben wieder 15 Minuten freie Sendezeit erspielt und sie diesmal für eine Breitseite gegen die Konkurrenz von RTL genutzt. Während bei RTL am Mittwochabend „Das Sommerhaus der Stars“ lief, ließen Joko und Klaas ein Schwein namens Paul durch die Galerie König in Berlin laufen. Über ein Laufband wurde unter anderem die Frage eingeblendet: „Schwein gegen RTL-Sommerhaus – wer macht das bessere Fernsehen?“

In den folgenden Minuten sah man etwa, wie Schweinchen Paul grunzend die unteren Etagen eines Bücherregals inspizierte und die Räume der renommierten Kunstgalerie in der früheren Kirche St. Agnes in Berlin-Kreuzberg erkundete.

Kunst und ein süßes Tier als Attraktion

Joko Winterscheidt sprach von einem „wahnsinnig brutalen Kampf“ von Fernsehsendern um Einschaltquoten. Klaas Heufer-Umlauf meinte, mit dem „Sommerhaus der Stars“ setze RTL auf „Assis, die sich anspucken und verprügeln“. Als Alternative wolle man nun bei Pro Sieben Kunst und Kultur zeigen. „Und wenn man ein süßes kleines Tier mit Kunst und Kultur verbindet, müsste das ja die perfekte Alternative zu RTL in dieser Sekunde sein – und tatsächlich etwas, was man den Zuschauern anbieten kann, um bei Pro Sieben zu punkten und diesen harten Kampf mitzumachen“, erklärte Heufer-Umlauf.

„Das Sommerhaus der Stars“ ist eine Reality-Show, bei der halbwegs prominente Liebespaare in einer Art Groß-WG mit anderen Promi-Paaren hausen.

Zuletzt setzte das Duo auf brisante Themen

In ihrer Sendung „Joko & Klaas live“ wählten die beiden Entertainer diesmal also einen anderen Weg, nachdem sie in der Vergangenheit immer wieder gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen hatten. Erst in der vergangenen Woche hatten Joko und Klaas 15 Sendeminuten nach Belieben füllen dürfen. Dabei warfen sie ein Schlaglicht auf die Situation an den EU-Außengrenzen. In der Mini-Doku „A Short Story Of Moria“ schilderte ein Migrant, unter welch widrigen Bedingungen er auf dem Mittelmeer nach Europa gekommen sei und welch unwürdige Zustände er angetroffen habe. Der junge Mann erzählte von katastrophalen Bedingungen in dem inzwischen bei einem Feuer zerstörten Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos.

Hintergrund ist die Show „Joko & Klaas gegen Pro Sieben“, bei der die beiden in mehreren Wettkämpfen gegen ihren Arbeitgeber antreten und sich 15 Live-Minuten zur besten Sendezeit erspielen können – laut Pro Sieben eine Viertelstunde Fernsehen, bei der vorher niemand weiß, was passiert.




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