Kirchheim Langwierige Ermittlungen zu Schießerei

Nach der Schießerei hat die Polizei in der Kirchheimer Schwabstraße akribisch Spuren gesichert. Foto: SDMG
Nach der Schießerei hat die Polizei in der Kirchheimer Schwabstraße akribisch Spuren gesichert. Foto: SDMG

Die Aufklärung der Umstände zu einer Schießerei in Kirchheim am Samstag, 27. Juli, wird sich wohl einige Zeit hinziehen. Denn sowohl das angeschossene und dabei leicht verletzte Opfer als auch ein Tatverdächtiger schweigen beharrlich.

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Kirchheim - Die Ermittlungen zu der Schießerei in Kirchheim, bei der am späten Samstagabend am 27. Juli, ein 25-Jähriger leicht verletzt worden war, laufen laut Christian Wörner, einem Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen, „auf Hochtouren“. Obwohl noch am folgenden Tag ein 21-jähriger Tatverdächtiger festgenommen wurde, rechnet Wörner mit einer langwierigen und diffizilen Arbeit für die zuständigen Kollegen, denn weder das Opfer noch dessen mutmaßlicher Widersacher seien bislang bereit, zur Aufklärung beizutragen. „Sie schweigen nach wie vor eisern“, sagt Wörner. Sowohl der angeschossene 25-Jährige als auch der 21 Jahre alte Tatverdächtige sind polizeibekannt.

Gegen 23.50 Uhr fielen die Schüsse

Gegen 23.50 Uhr waren an jenem Samstagabend in der Kirchheimer Schüsse gefallen. Anschließend brauste ein Auto davon. Zuvor war ein lautstarker Disput zu hören gewesen. Passanten, die den Vorfall mitbekommen hatten, fanden daraufhin den 25-Jährigen mit einer Schussverletzung, die nicht lebensgefährlich war und in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden konnte. Schon tags darauf gelang es der Polizei, einen 21-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe von Esslingen festzunehmen. Er soll zumindest das davon rasende Auto, einen VW Polo, gefahren haben.

Opfer und Tatverdächtiger sind polizeibekannt

Das 25-jährige Opfer ist der Polizei zufolge in der Vergangenheit mehrfach durch Drogen- und Gewaltdelikte aufgefallen. Auch der 21-Jährige ist bei der Polizei kein Unbekannter. Er befinde sich nach wie vor in Untersuchungshaft, sagt Christian Wörner. Ohne weiteres komme er auch nicht auf freien Fuß. Denn er schweige nach wie vor zu den Vorwürfen, weshalb er wegen „Verdunkelungsgefahr“ vorerst in Haft bleibe.




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