Kölner Silvesternacht Es gibt immer mehr Anzeigen

Die Silvesternacht rund um den Kölner Hauptbahnhof endete für viele Frauen traumatisch. Foto: dpa
Die Silvesternacht rund um den Kölner Hauptbahnhof endete für viele Frauen traumatisch. Foto: dpa

Auch wenn Silvester mehr als zwei Wochen vorbei ist, immer noch gibt es neue Anzeigen bei der Polizei in Köln. Bei etwa der Hälfte handelt es sich wohl um Sexualdelikte.

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Köln - Auch mehr als zwei Wochen nach den Übergriffen auf Frauen in Köln zeigen Menschen Straftaten aus der Silvesternacht bei den Ermittlern an. Mittlerweile seien 766 Anzeigen eingegangen, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Montag. Bei rund der Hälfte gehe es um Sexualdelikte. Darunter seien auch mindestens drei Anzeigen wegen Vergewaltigung. In anderen Fällen werde noch geprüft, ob die Vorwürfe diesen Straftatbestand erfüllten. Zu möglichen weiteren Ermittlungsergebnissen zu den mutmaßlichen Tätern wollte sich die Behörde im Laufe des Montags äußern.

In der Silvesternacht waren am Kölner Hauptbahnhof Frauen von Männergruppen umzingelt, sexuell bedrängt und bestohlen worden. Unter den mutmaßlichen Tätern sollen viele Männer nordafrikanischer und arabischer Herkunft sein.




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