Weil sie offenbar ohne erforderlichen 3G-Nachweis in einem ICE nach München reist, entwickelt sich ein Streit zwischen einer 37-Jährigen und einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Der Streit eskaliert schnell.

Stuttgart - Eine 37 Jahre alte Frau soll am Montagnachmittag bei ihrer Reise in einem ICE von Hamburg nach München kurz vor dem Halt in Stuttgart einen 32 Jahre alten Mitarbeiter der Deutschen Bahn angegriffen und verletzt haben. Hintergrund der Auseinandersetzung war wohl ein fehlender 3G-Nachweis bei der 37-Jährigen.

Wie die Polizei berichtet, soll die Reisende gegen 16 Uhr mit dem Fernzug in Richtung München gefahren sein. Als sie kurz vor dem Halt in Stuttgart kontrolliert wurde, stellte sich heraus, dass sie offenbar über keinen erforderlichen 3G-Nachweis verfügte. Daher wurde die Frau gebeten den Zug zu verlassen.

Frau tritt gegen Schienbein von DB-Mitarbeiter

Dieser Aufforderung wollte die 37-Jährige allerdings nicht nachkommen, sodass sich ein Streit zwischen den Beteiligten entwickelte. Im Rahmen dieser Streitigkeit trat die in Euskirchen wohnhafte Frau dem DB-Mitarbeiter mehrmals gegen das Schienbein, nachdem dieser versucht hatte sie am Arm aus dem Zug zu führen.

Mit Unterstützung eines Polizisten, der ebenfalls im Zug reiste sowie einer alarmierten Streife der Bundespolizei konnte die 37-Jährige schließlich aus dem Zug gebracht werden. Sowohl die Reisende als auch der 32-Jährige klagten im Anschluss über Schmerzen, weshalb sie von einem hinzugerufenen Rettungswagen versorgt wurden. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung.

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