Kolumne „Sehr persönlich“ Botox oder Kortison?

Von  

Carla Bruni galt als eine der schönsten Frauen der Welt. Die Fotos, die zuletzt von ihr im Umlauf waren, gaben allerdings zu Besorgnis Anlass. Die Klatschpresse nahm angemessen betroffen Anteil an ihrem Schicksal.

Was stimmt nicht mit Carla Bruni? Foto: dapd
Was stimmt nicht mit Carla Bruni? Foto: dapd

Kurz vor den Präsidentschaftswahlen in Frankreich stürzen sich die Klatschgeier wieder einmal auf die (Noch-)Première-Dame. Diesmal geht es nicht um ihre für manchen Geschmack viel zu verruchte Vergangenheit, sondern um ihre wundersame äußerliche Wandlung.

„Zu viel Botox? Carla Bruni, die einst so glamouröse Frau, ist kaum wiederzuerkennen“, schrieb die „Daily Mail“. Selbst Frankreichs seriöse Stilzeitschrift „L’Express Styles“ ätzte: „Botox! Ist Carla Bruni-Sarkozy noch der Charme-Trumpf des Präsidenten?“. Der „Bunten“ war das in jüngster Zeit tatsächlich ziemlich wächsern und aufgedunsen wirkende Gesicht der 44-Jährigen einen Titel wert: „Schock-Fotos – Was ist mit einer der schönsten Frauen der Welt passiert?“, fragt man sich in der Redaktion weniger besorgt als lüstern.

„Das Gesicht des ehemaligen Topmodels wirkt erschreckend maskenhaft, festgezurrt wie bei einem Exponat im Wachsfigurenkabinett, Augen zu Schlitzen verengt, die Wangenbäckchen unnatürlich erhöht“, hat man im Fachblatt für Spekulatives genau beobachtet. Ein „VIP-Dermatologe“ vermutet eine Überdosis „Radiesse“ (ein Faltenfüller). Doch auch die „Bunte“ ist ja kein Un-Magazin und lässt selbstverständlich die „Gegenseite“ zu Wort kommen. Eine „Ästhetikexpertin“ weist darauf hin, dass Brunis Gesichtsveränderung nicht unbedingt die Folge von zu viel Füller oder Botox sein müsse, sondern vielmehr auf die Nachwirkungen einer Kortisonbehandlung hinweisen könnte.

Was Carla Bruni wohl dazu sagen würde? Vermutlich würde sie die Stirn runzeln (falls das noch geht) und die zu Schlitzen gewordenen Augen rollen. Kürzlich beklagte sie sich, dass seit ihrer Heirat mit Nicholas Sarkozy praktisch nur noch Lügen und Mutmaßungen über sie verbreitet würden.




Unsere Empfehlung für Sie