Kommentar zur Trainerentscheidung Aber hoppla!

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Eintracht Frankfurt hat nicht den selbst ernannten Favoriten Bernd Schuster als neuen Trainer verpflichtet, sondern Thomas Schaaf. Eine gute Entscheidung, findet Thomas Haid.

Thomas Schaaf wechselt zur Frankfurter Eintracht. Foto: dpa
Thomas Schaaf wechselt zur Frankfurter Eintracht. Foto: dpa

Stuttgart - Dass Thomas Schaaf neuer Trainer bei Eintracht Frankfurt wird, hätte kaum einer erwartet – am allerwenigsten wohl Bernd Schuster. Er ist der Verlierer. Seit Wochen fühlte er sich als Topkandidat, was er durch offensive Aussagen gerne untermauerte. Damit wiederholt sich für ihn die Geschichte, da er mit einer solchen „Hoppla-jetzt-komm-ich“-Taktik vor anderthalb Jahren bereits in Wolfsburg scheiterte. Aber hoppla, Bernd Schuster! Jetzt kommt Schaaf.

Er ist der Gewinner – und Heribert Bruchhagen. Dem Vorstandschef der Eintracht ist jedes Getöse ein Gräuel. Dazu hat er nun den passenden Coach gefunden. Die beiden haben es tatsächlich geschafft, sich in diesem überhitzten Geschäft heimlich, still, leise und unter Ausschluss von Bernd Schuster sowie der Öffentlichkeit zu einigen – eine absolute Seltenheit. So ziemlich die Einzigen, die erwartet haben, dass die Trainerfrage in Frankfurt so beantwortet wird, dürften damit Schaaf und Bruchhagen sein.




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