Kommunalwahl in Auenwald Abschied zweier Urgesteine

In Auenwald treten einige altgediente Räte nicht mehr zur Wahl an. Foto: Pascal Thiel
In Auenwald treten einige altgediente Räte nicht mehr zur Wahl an. Foto: Pascal Thiel

Die Gemeinde Auenwald hat die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm geschafft, finanzielle Mittel sind also vorhanden. Eine Aufgabe des neuen Gemeinderats wird es sein, die Ortsmitte von Oberbrüden wieder neu zu beleben.

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Auenwald - Die „große Erfahrung und das unheimliche Wissen“ des Gemeinderats Heinz Klenk von der Bürgerlichen Wählervereinigung Auenwald (BWA) wird dem Rathauschef Karl Ostfalk fehlen. Stattliche 46 Jahre sei Heinz Klenk im Gemeinderat vertreten gewesen, erzählt Ostfalk. Seit dem Jahr 1971 war Klenk zudem der stellvertretende Schultes. Am 25. Mai aber tritt der altgediente Kommunalpolitiker nicht mehr zur Wahl an. Mit Rudolf Weiß von der Unabhängigen Wählergemeinschaft Auenwald (UWA) verabschiedet sich ein weiteres langjähriges Mitglied aus dem Gremium. Es sei aber natürlich wichtig, dass junge, dynamische Bürgervertreter nachrückten, sagt Ostfalk – und auf den Listen stünden einige junge Männer und Frauen, die durchaus Chancen hätten, gewählt zu werden.

Eine der ersten Aufgaben des neuen Gemeinderats ist, ein seit langem diskutiertes Projekt unter Dach und Fach zu bekommen: die Ansiedlung eines Vollsortimenters in der Gemeinde. Der Bürgermeister hofft, dass die Bauarbeiten für einen Edeka-Markt in Lippoldsweiler noch in diesem Jahr beginnen. Dank eines neuen Kreisverkehrs, der als Wendemöglichkeit gebaut werden soll, gibt es bald auch eine neue Busverbindung zwischen Lippoldsweiler und Unterbrüden.

Auch in der Ortsmitte von Oberbrüden wird sich in Zukunft manches verändern, denn die Gemeinde Auenwald hat die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm geschafft. Das Ziel sei, den Bereich um die Kirche zu beleben und wieder einen Nahversorger anzusiedeln, nachdem der Bäcker im Ort dicht gemacht habe, sagt Ostfalk. Ob die Kleinkunstbühne Gruschtelkammer an ihrem angestammten Spielort in der Sängerhalle bleibe, sei noch offen.

Der zukünftige Standort eines Allwettersportplatzes wird die Gemeinderäte ebenso beschäftigen, wie die Frage, ob die Kommune ihr Wasser wie bisher aus eigenen Quellen bezieht. Apropos Wasser, kündigt der Bürgermeister an, Auenwald werde in diesem Jahr mit dem Bau von zwei Hochwasserschutzbecken beginnen.




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