Konflikt mit der USA Trump: Krieg gegen Iran würde nicht lange dauern

Von red/AFP 

Die Spannungen zwischen der USA und dem Iran sorgen auch am Mittwoch für Gesprächsstoff. Präsident Donald Trump heizt den Konflikt mit seiner Rhetorik weiter an.

Donald Trump will beim Konflikt mit dem Iran keine Schwäche zeigen. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Donald Trump will beim Konflikt mit dem Iran keine Schwäche zeigen. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Washington - US-Präsident Donald Trump hat den Einsatz von Bodentruppen im Falle eines Angriffs seines Landes auf den Iran ausgeschlossen. In einem Interview mit dem Sender Fox Business sagte Trump am Mittwoch, er wolle keinen Krieg mit dem Iran. Sollte es aber doch dazu kommen, sei sein Land in einer „sehr starken Position“, sodass ein solcher Krieg „nicht lange dauern“ werde und keinen Einsatz am Boden erfordere.

Der Iran hatte vergangene Woche eine US-Aufklärungsdrohne abgeschossen, die seinen Luftraum über dem Golf von Oman verletzt haben soll. Der Vorfall brachte die beiden Länder an den Rand eines Krieges. Erst in letzter Minute stoppte Trump einen Vergeltungsangriff.

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Der US-Präsident war im Mai 2018 aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und verfolgt seitdem eine Politik des „maximalen Drucks“. Am Montag verhängte er neue Sanktionen gegen Irans geistliches Oberhaupt Chamenei und kündigte auch Strafmaßnahmen gegen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif an. Außerdem drohte Trump am Dienstag erneut mit der „Auslöschung“ des Iran.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani versicherte zuletzt in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, sein Land wolle „mit keinem Land“ Krieg - auch nicht mit den USA. Der Iran habe auch kein Interesse daran, die Spannungen in der Region zu verschärfen, fügte Ruhani hinzu.