Konflikt Russland nimmt drei Ukrainer unter Spionageverdacht fest

Der Sitz des örtlichen Inlandsgeheimdienstes FSB in St. Petersburg. Foto: Ulf Mauder/dpa Foto: dpa
Der Sitz des örtlichen Inlandsgeheimdienstes FSB in St. Petersburg. Foto: Ulf Mauder/dpa

Es kriselt weiter zwischen der Ukraine und Russland. Moskau nimmt drei Ukrainer wegen Spionageverdachts fest - der Vorwurf: Vobereitung eines Terroranschlags.

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Moskau/Kiew - Inmitten stark angespannter Beziehungen sind in Russland drei Ukrainer wegen Spionageverdachts festgenommen worden. Einer der Männer habe in Russland einen Terroranschlag vorbereitet, teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mit.

Die beiden anderen hätten für den ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU strategisch wichtige Unternehmen und Objekte ausspioniert, hieß es. Das russische Staatsfernsehen veröffentlichte ein Video des FSB, in dem Sprengsätze und die Verdächtigen zu sehen waren.

SBU-Sprecher Artem Dechtjarenko bezeichnete die russischen Angaben als Falschinformation. "Derartige Erklärungen des FSB muss man ausschließlich durch das Prisma des hybriden Krieges betrachten, in dem Informationspropaganda und die Verbreitung von Falschinformationen eine wichtige Rolle spielen", sagte Dechtjarenko der Internetzeitung Ukrajinska Prawda in Kiew.

© dpa-infocom, dpa:211202-99-228294/2




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