Konzerttipps für Stuttgart 11. bis 17. Mai

Digital Unit: Jan Georg Plavec (jgp)
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Am 12.5. sind Crüxshadows wieder in Stuttgart, Electrowave, Erfolge in den frühen Nullerjahren und jetzt eben im Club Cann. Alternativ könnte man zu Gov't Mule ins LKA, ist halt nicht ganz billig (41 Euro). Oder man hört sich die Show hinterher an, die Band stellt Livemitschnitte regelmäßig online. Gegriffenes Beispiel: der Gig aus Groningen von Anfang Mai. Möglich wäre auch Akustik-Punk im Stile einer Courtney Love mit Louise Distras im Zwölfzehn.

Die zwei großen Ärgernisse beim Freikonzert am Pariser Platz waren die schwätzenden Menschen und der Merchstand. Da gab's nämlich nix von Rangleklods zu kaufen nach einem ganz wunderbaren Konzert. In der Schräglage am 13.5. ist das vielleicht nicht mal anders, denn das neue Album kommt erst am 18.5. raus. Aber künstlich Verknappen hält die Nachfrage hoch, wir sehen uns schon in der Hipster-Schlange vor der Schräglage anstehen:


Ebenfalls am 13.5. ist Manu Delago in der Stadt, schön experimenteller elektronischer Pop, neues Album hat er auch dabei.

Am 14.5. feiert Reiner Bocka vom Galao seinen Fünfziger, dazu gibt's Tim McMillan und Jamsession mit Two Wooden Stones aus Leipzig, die tags davor schon einen regulären Gig im Galao haben.

Am 15.5. ist dann die Band mit dem schönen Namen Keine Zähne im Maul, aber La Paloma pfeifen im Universum. Haben auch schonmal mit Die Blockflöte des Todes gespielt, sind an dem Abend aber von den Stuttgartern Die Säulen des Kosmos supportet. Was ja auch ein schöner Bandname ist.


Ebenfalls am 15.5. zu sehen: Omid Gollmer, Teil des Feierabendkollektivs, das wir kürzlich vorgestellt haben. Er stellt sein Debütalbum "Shadow Play" vor, und zwar im Sideways in Cannstatt. Am 16.5. ist dann der nächste Kollektivo dran, diesmal Max François mit seinem Album "Wollen, hoffen, können" - das spielt er uns in Eliszis Jahrmarkttheater vor, also da, wo schon das Feierabendkollektiv-Festival Vive la vie stattgefunden hat.

Danach oder alternativ könnte man natürlich noch in die Rakete zu Pollyester, leicht acid-mäßiger Funk aus deutschen Landen für Tanzschuhfreunde:


Aber natürlich klar, dass die Rockabilly-Fraktion da nicht hingeht. Die schaut sich Frantic Flinstones im Goldmark's an. Chimperator Live zeigt am 15.5, dass sie auch Universum können mit Rocky Votolato & Band. Gitarre ist auch der Gig von Real McKenzies im Jugendhaus Hallschlag, eines der Lieblingskonzerte von Micha Schmidt dieses Jahr. Und das Konzert von Transit im Keller Klub am 16.5. kündigen wir schon wegen Setzers Texterkünsten gerne an: "TRANSIT aus Boston streunen haarscharf zwischen Indie und Postpunk. Sollen sie ruhig. Es gäbe schließlich durchaus miesere Ecken."

Und dann gibt's am 16.5. noch "pure musikalische Anarchie", nämlich im Laboratorium. Iva Nova aus St. Petersburg, nastrowje, musikalisch klingt das so.

Und auch ein Sonntagskonzert gibt's im Mai: Dagobert, bekannt aus Funk, Fernsehen, Pop Freaks und Wagenhallen, spielt seine Schweizerschlager im Club Cann.




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