Krankenhaus Calw und Nagold Medizinkonzept soll ausgebaut werden

Von hem 

Schlaganfalleinheit und Neurologie werden an das Krankenhaus Nagold ausgelagert.

Für das Krankenhaus in Calw gibt es eine neue Medizinkonzeption. Foto: fotolia
Für das Krankenhaus in Calw gibt es eine neue Medizinkonzeption. Foto: fotolia

Calw - In einer Sondersitzung hat der Aufsichtsrat der Kreiskliniken Calw der Fortschreibung der Medizinkonzeption aus dem Jahr 2015 zugestimmt. Als wesentliche Änderung zur bisherigen Konzeption wurde die Verlagerung der Neurologie inklusive Stroke Unit (Schlaganfalleinheit) an das Schwerpunktkrankenhaus nach Nagold und der Verbleib der Orthopädischen Klinik am Krankenhaus Calw beschlossen.

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung nochmals eindeutig für den Erhalt beider Kliniken im Kreis Calw ausgesprochen. So ist auch weiterhin eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung gewährleistet. Vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistages in seiner Sitzung am 23. April und des Sozialministeriums können die Planungen für die Generalsanierung der Kliniken Nagold und den Klinikneubau auf dem Stammheimer Feld in Calw mit dem angeschlossenen Gesundheitscampus fortgeführt werden.

Im Krankenhaus Calw soll es neben dem neuen Gesundheitscampus auch zukünftig eine starke Orthopädie mit Basis-Unfallchirurgie sowie eine Basis-Bauchchirurgie geben. Die vorhandene Innere Medizin/Kardiologie mit 24-Stunden-Notfall-Herzkatheterversorgung soll um geriatrische Angebote ergänzt und erweitert werden. Weiterhin sind neben einem neurologischen Dienst unter anderem zusätzliche Schmerzbetten geplant. Die bereits seit dem Jahr 2015 bestehende Hauptabteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie ist weiterhin im stationären Angebot enthalten.

An beiden Standorten wird auch künftig eine Intensivstation und Notaufnahme sowie eine OP-Bereitschaft rund um die Uhr vorgehalten. Der geplante Gesundheitscampus in Calw verzahnt stationäre und ambulante Angebote.




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