Kreis Böblingen Corona-Müll darf nur in die Tonne

Von flo 

Das Kraftwerk zerstört das Virus sicher. Die Abfallmenge nimmt zurzeit zu.

Wohin mit dem Corona-Müll? Foto: pixabay
Wohin mit dem Corona-Müll? Foto: pixabay

Kreis Böblingen - Mit zunehmender Ausbreitung der Corona-Pandemie im Landkreis Böblingen steigt die Zahl der privaten Haushalte mit Verdachtsfällen und bereits erkrankten Patienten in häuslicher Quarantäne. „Abfälle aus solchen privaten Haushalten und – auch Hausarztpraxen, die eventuell mit dem Corona-Virus kontaminiert sind – müssen vollständig über die Restmülltonne entsorgt werden“, sagt Wolfgang Bagin, der Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs.

Im Zweifel in den Restmüll

Dazu gehören Hygieneartikel wie Taschentücher, Küchentücher, Atemschutzmasken und sonstige Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen, aber auch sonst verwertbare Abfälle wie Joghurtbecher und sonstige Wertstoffverpackungen und häusliche Bioabfälle. Im Zweifelsfall gilt: immer über den Restmüll entsorgen. „Bitte werfen Sie diese Abfälle nicht lose, sondern immer in dichten, reißfesten Kunststoffbeuteln, die Sie zuknoten, in die schwarze Tonne“, erklärt Bagin. Zum Schutz der Müllwerker und anderer Nutzer der Restmülltonne dürfen Abfälle nicht neben den Mülltonnen oder Containern abgestellt werden. Bei der thermischen Behandlung im Restmüllheizkraftwerk Böblingen werde das neuartige Coronavirus sicher zerstört.

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Durch die derzeitige Situation mit viel Homeoffice können die häuslichen Abfallmengen zunehmen. Wolfgang Bagin empfiehlt, Speisereste aus Verpackungen zu entfernen und Kartons platzsparend zusammenzufalten. So können Wertstoffe wie Kunststoffe, Gläser oder Altpapier zwischengelagert werden, ohne dass man das Haus verlassen muss.