Kreis Esslingen Polizei warnt vor gefälschten Geldanlage-Angeboten im Internet

Die Opfer verloren teilweise sechsstellige Geldbeträge (Symbolbild). Foto: dpa/Silas Stein
Die Opfer verloren teilweise sechsstellige Geldbeträge (Symbolbild). Foto: dpa/Silas Stein

Die Polizei warnt vor gefälschten Angeboten für Geldanlagen auf Fake-Online-Plattformen. Offenbar wurden zuletzt häufiger Menschen aus der Region Opfer von Betrügern.

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Kreis Esslingen - Die Polizei warnt vor Betrügern, die durch gefälschte Angebote für Geldanlagen auf gefälschten Online-Plattformen ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen.

Demnach häufen sich in letzter Zeit diesbezügliche Anzeigen betrogener Menschen aus der Region. Wie die Polizei berichtet, stießen die Betroffenen bei ihrer Suche nach Geldanlagemöglichkeiten im Internet auf professionell wirkende, scheinbar von Prominenten beworbene Seiten.

Die Masche der Betrüger ist dabei immer ähnlich. Angebliche Berater versprechen schnelle Gewinne mit finanziellen Differenzkontrakten, so genannten CFDs (Contracts for Difference) oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Kryptowährungen oder Rohstoffe, bei denen meist auf steigende oder fallende Kurse spekuliert wird.

Nach einer ersten Investition in das angebotene Produkt gaukeln die kriminellen Betreiber der Seiten ihren Opfern auf einem gefälschten Kundenkonto Gewinne vor und bringen sie so dazu, weitere Summen zu investieren. Mit dem Hinweis, die mit geringem Risiko behafteten und lukrativen Angebote seien nur kurzzeitig verfügbar, setzen die Betrüger ihre Opfer zudem unter Zeitdruck.

Tatsächlich werden die eingezahlten Gelder nie angelegt. Das Angebot, die komplette Handelsplattform und das für das Opfer vermeintlich angelegte Kundenkonto sind allesamt falsch. Oft ziehen sich die Betrügereien über Monate hin, bis der Anleger schließlich die Auszahlung seines Guthabens verlangt. Dann brechen die Kriminellen den Kontakt ab und die Seiten sind nicht mehr erreichbar. Die Opfer verlieren teilweise sechsstellige Beträge.

Tipps der Polizei zum Thema gibt es hier und auf der Homepage der Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht.




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