Kultur in Bad Cannstatt Die Lange Nacht am Neckar

In Bad Cannstatt öffnet unter anderem die Straßenbahnwelt ihre Türen für die lange Nacht der Museen am Samstag. Foto: Archiv
In Bad Cannstatt öffnet unter anderem die Straßenbahnwelt ihre Türen für die lange Nacht der Museen am Samstag. Foto: Archiv

Kultur satt gibt es am Samstag: Mehr als 90 Museen und andere kulturelle Einrichtungen sind am Samstag zwischen 19 und 2 Uhr geöffnet. Auch in Bad Cannstatt gibt es bei der Langen Nacht der Museen viel zu entdecken.

Bad Cannstatt: Julia Barnerßoi (baj)
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Bad Cannstatt - Mehr als 90 Museen und kulturelle Einrichtungen öffnen am Samstag zur Langen Nacht der Museen ihre Pforten. Und zwar zu ungewöhnlicher Stunde: Die Einrichtungen können am 15. März zwischen 19 und 2 Uhr besichtigt werden. In Bad Cannstatt machen sechs Institutionen mit: die Straßenbahnwelt, die Ateliers im Friedel, das Naturkundemuseum, das Wasserkraftwerk sowie das Mercedes-Benz-Museum. Sie sind zur Neckartour zusammengefasst. Busse verbinden die Einrichtungen mit dem Schlossplatz.

Nachmittags beginnt ein Kinderprogramm: Im Naturkundemuseum kann sich der Nachwuchs als Präparator versuchen und von 17 bis 20 Uhr etwa einen Haufen Knochen zu einem Skelett zusammenpuzzeln. Im Mercedes-Benz-Museum dürfen die Knirpse unter anderem von 15 bis 19 Uhr bei der Mini-DTM Gas geben.

Programm für Groß und Klein

Für die Großen ist im Mercedes-Benz-Museum abends einiges geboten. Es gibt Führungen zu den legendären Silberpfeilen, bekannte Rennfahrer sprechen in einer Talkrunde über „120 Jahre Motorsport“ und die SWR Dance Night geht bis 4 Uhr morgens. Im Naturkundemuseum erwartet die Besucher unter anderem ein Wellness-Programm mit Massage und einem gesunden Buffet.

Im Wasserkraftwerk, Am Leuzebad 22, wird seit 80 Jahren Strom für 3000 Haushalte produziert. Wie das funktioniert, erfahren die Besucher bei Führungen. Auf der anderen Seite des Neckars öffnet die Straßenbahnwelt am Veielbrunnenweg ihre Pforten. Alle 20 Minuten gibt es Führungen, von 21 Uhr an steht die Travestie-Künstlerin Wommy Wonder auf der Bühne.

Auf dem Friedel-Areal, wo einst die Ahoi-Brause produziert wurde, finden in Ateliers seit 25 Jahren Künstler eine kreative Heimat. Sie zeigen einen Querschnitt ihres Schaffens.




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