Kultveranstaltung in London Was man zur Darts-WM wissen muss

Peter Wright wirft bei der Darts WM 2015/2016 einen Pfeil. Foto: Getty Images Europe
Peter Wright wirft bei der Darts WM 2015/2016 einen Pfeil. Foto: Getty Images Europe

Es ist soweit: Im „Ally Pally“ in London fliegen bei der Darts WM wieder die Pfeile. Zum Auftakt erklären wir die wichtigsten Regeln und werfen in unserem A bis Z einen Blick auf die Eigenarten der Kultveranstaltung.

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London - Bei der 24. Darts-WM des Verbandes PDC im Londoner Alexandra Palace fliegen ab Donnerstag bis zum 2. Januar wieder die Pfeile. Wir werfen kurz vor Beginn einen Blick auf die Eigenarten der Kultveranstaltung und erklärt die wichtigsten Regeln. Das alles von A bis Z.

A wie Ally Pally - Kurzform für Alexandra Palace, den Austragungsort der WM im Norden Londons. Mekka des Darts. In der Westhall, einem kleineren Saal im Komplex aus dem 19. Jahrhundert, werden in den kommenden gut zwei Wochen täglich mehr als 3000 Zuschauer erwartet.

B wie Bier - fließt bei den Darts-Fans in Strömen. Sieht man, hört man. Im vergangenen Jahr wurden in der Halle insgesamt eine halbe Million Pints (ein Pint = 0,568 Liter) Bier ausgeschenkt. Die Protagonisten auf der Bühne trinken aber nur Wasser. Sonst würden sie vermutlich ein weiteres „B“ nicht treffen: das Bull’s Eye, den Kreis in der Mitte einer Dartsscheibe.

C wie Caller - das Pendant zum Stadionsprecher. Sagt die geworfenen Punktzahlen und vor dem Check-out, dem Abschließen eines Durchgangs (Leg), den benötigten Rest an. Besonders kultig: Russ Bray, der Ansager mit der Reibeisenstimme. Ebenfalls Kult ist ein weiteres „C“: die Darts-Mitgröhl-Hymne „Chase The Sun“.

D wie Double-out - der Modus, in dem bei der WM gespielt wird. Um ein Leg für sich zu entscheiden, muss der Spieler dieses mit einem Wurf auf ein Doppelfeld, dem äußeren Ring auf der Dartsscheibe, beenden. Zwar schwört Phil Taylor auf die Doppel-16, aber bei den meisten Sportlern am beliebtesten ist die Doppel-20, genannt „Tops“.

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