Nicht nur in Stuttgart, auch in Nürtingen (Kreis Esslingen) haben am Samstag erneut Hunderte gegen Rechtsextremismus demonstriert. Zur Kundgebung auf dem Schillerplatz hat die Stadt mit zahlreichen weiteren Gruppierungen aufgerufen.

„Kein Platz für Rassismus“ – diese Botschaft haben hunderte Menschen am Samstag mit ihrer Anwesenheit und Plakaten in Nürtingen verbreitet. Ein breites Bündnis hat die Kundgebung ab 14.30 Uhr auf dem Schillerplatz organisiert, demonstriert wurde für Demokratie und Menschlichkeit sowie gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.

 

Etwa 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Neben der Stadt Nürtingen hatten zahlreiche Vereine, Organisationen und Gruppierungen aus Politik, Kirchen, Wirtschaft, Kultur, Sport und Zivilgesellschaft zur Beteiligung aufgerufen. Nach Angaben der Polizei gab es keine besonderen Vorkommnisse, demnach haben etwa 700 Personen teilgenommen.

Außer Oberbürgermeister Johannes Fridrich und Bürgermeisterin Annette Bürkner sprachen Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Gruppen. „Wir lassen nicht zu, dass Rechtsextremismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit gegenüber bestimmten Gruppen wieder gesellschaftsfähig werden“, sagte etwa Michael Gscheidle im Namen des Gemeinderats. Auch Beiträge von Schülerinnen und Schülern gehörten zum Programm. Bereits im Januar hatte es eine Demonstration gegen Rechts in Nürtingen gegeben, damals unter Federführung von Fridays for Future.