Landesliga, Staffel 2 Diesmal bitte kein Partykiller

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Der TV Echterdingen will vor dem Krautfest den nächsten Sieg. Gegner ist am diesem Donnerstagabend der Aufsteiger SC Stammheim.

Tobias Heim (rechts, hier mit  dem Trainer Christopher Eísenhardt), kehrt wohl ins Echterdinger Aufgebot zurück. Foto: Günter Bergmann
Tobias Heim (rechts, hier mit dem Trainer Christopher Eísenhardt), kehrt wohl ins Echterdinger Aufgebot zurück. Foto: Günter Bergmann

Echterdingen - Am Wochenende steigt im Ort die Party des Jahres, das Krautfest. Ob auch mit Partystimmung, das muss sich für die Landesliga-Fußballer des TV Echterdingen an diesem Donnerstagabend weisen. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Gelb-Schwarzen im vorverlegten Heimspiel gegen den Aufsteiger SC Stammheim (Goldäcker, 19.30 Uhr) den dritten „Dreier“ in Serie landen – und damit ein Szenario wie vor zwölf Monaten verhindern. Beim damaligen Festaufgalopp betätigte sich ein anderer Bezirksnachbar als Gute-Laune-Killer: Der SV Bonlanden demütigte die Echterdinger auf deren Platz mit einem 6:2.

Doch nun gilt: neue Saison, neue Ausgangssituation. In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve der Mannschaft des Trainers Christopher Eisenhardt nach oben. Vor allem scheint es gelungen, sich in der Abwehr zu stabilisieren. Der Lohn: Tabellenplatz fünf. „Es ist zwar noch alles sehr eng beisammen, aber dieser momentane Stand gefällt uns gut“, sagt der Abteilungsleiter Phillip Wunsch. Ein jetziger weiterer Erfolg, und die Distanz zur Abstiegszone betrüge bereits acht Punkte. Damit ließe sich entspannt ins folgende Programm abseits des Rasens gehen. Beim erwähnten Krautfest sind die Fußballer des TV Echterdingen mit 250 Mitgliedern im Einsatz – nicht nur feiernd, vor allem auch arbeitend.

Fregien-Einsatz fraglich

Zur Verfügung steht Eisenhardt weitgehend das gleiche Personal wie am Sonntag beim 3:0 in Sontheim. Von den Verletzten könnte Tobias Heim ins Aufgebot zurückkehren. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem angeschlagenen Alexander Fregien. Demgegenüber hat der Gast aus Stammheim seinen zuletzt achtbaren Pokalauftritt beim 1:6 gegen den Drittligisten Großaspach teuer bezahlt. Der Torjäger Marco Schwalb erlitt einen Kreuzbandriss, und der Verteidiger Ismet Alkan sah die rote Karte, ist nun also gesperrt.

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