Landesmuseum Württemberg in Stuttgart Aktion zeigt rund 480 Bilder aus dem Corona-Alltag

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Das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart sammelt Bilder von Privatmenschen aus dem Corona-Alltag. Mittlerweile sollen so rund 480 Exponate online zu sehen sein. Einige davon werden wissenschaftlich kommentiert.

Das Landesmuseum Württemberg hat derzeit digital geöffnet. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Das Landesmuseum Württemberg hat derzeit digital geöffnet. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Ein Homeoffice-Platz, der Laufband und Laptop kombiniert, Corona-Monster aus Legosteinen oder Klavierunterricht per Skype: Das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart im Alten Schloss veröffentlicht online seit etwa einem Monat von Privatmenschen eingesendete Bilder, die Alltags-Motive aus der Corona-Krise zeigen (wir berichteten). Im Zuge der Aktion „Corona-Alltag. Dein Objekt für übermorgen“ habe das Landesmuseum bereits rund 480 Exponate auf der eigenen Webseite lmw-corona-alltag.de präsentiert, schreibt das Haus.

„Unsere Projekt-Website wird von ganz unterschiedlichen Personen genutzt, um ihre Beobachtungen, Gedanken und Hoffnungen mit anderen zu teilen“, sagt Astrid Pellengahr, Direktorin des Landesmuseums. So gebe es auch die verschiedensten Bilderthemen: von der leeren Autobahn am Ostersonntag, bis hin zur Schnitzeljagd im Wald und dem Abstand-Halten.

Das Ankündigungsvideo zur Aktion sehen Sie hier:

„Objekt des Tages“ wird kommentiert

Entstanden war das Projekt des Landesmuseums in Kooperation mit der Stuttgarter Kommunikationsagentur Bruce B. Die Aktion habe „offenbar den Nerv der Zeit getroffen“ und zahlreiche Menschen dazu animiert, Bilder ihres Lebens mit der Öffentlichkeit zu teilen. Ein Team des Landesmuseums suche zudem täglich ein „Objekt des Tages“ aus – darunter etwa ein selbst gemachtes Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiel:

Lesen Sie hier: „Kreativ und bunt“ - Tipps zu digitalem Kulturangebot

Das Bild wird dann „von einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter online gewürdigt, kommentiert und in einen kulturgeschichtlichen Kontext gestellt“, heißt es in der Pressemitteilung. Pellengahr schätzt die Aktion als „ein stark frequentiertes Forum der Kommunikation und Zusammengehörigkeit in Zeiten des Social Distancing“.




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