Landgericht Offenburg Medienbericht über Joachim Löws Privatleben wird geprüft

Von red/dpa/lsw 

In Offenburg hat der Rechtsstreit zwischen Joachim Löw und dem Burda Verlag begonnen. Eine Wochenzeitschrift hatte berichtet, Löw habe eine neue Lebensgefährtin. Der Bundestrainer fordert eine Gegendarstellung.

Bundestrainer Joachim Löw hatte in erster Instanz Recht bekommen. Foto: dpa
Bundestrainer Joachim Löw hatte in erster Instanz Recht bekommen. Foto: dpa

Offenburg - Fußball-Bundestrainer Joachim Löw (57) hofft im Streit um einen Medienbericht über sein Privatleben auf einen juristischen Erfolg. Eine Titelschlagzeile der im Burda-Verlag in Offenburg erscheinenden Illustrierten „Freizeit Revue“ von Anfang Mai über eine angebliche Beziehung Löws sei sachlich nicht korrekt und ein unzulässiger Eingriff in die Privatsphäre des Bundestrainers, sagte Löws Anwalt Simon Bergmann bei einem Prozess vor dem Landgericht in Offenburg am Mittwoch. Löw habe das Recht auf den Abdruck einer Gegendarstellung. Der Verlag lehnt dies ab. Das Gericht will am 21. Juli (12.00 Uhr) eine Entscheidung verkünden.

Die Zeitschrift hatte nach Angaben des Gerichts Anfang Mai mit der Schlagzeile „Neues Glück! ...Alles über ihre Beziehung“ über Löw und die Schauspielerin Dennenesch Zoudé (50) berichtet. Der Richter sagte, dem Leser werde so auf den ersten Blick der Eindruck vermittelt, Löw und Zoudé seien ein Paar. Dies sei jedoch nicht zutreffend, sagte der Löw-Anwalt.

Die Betroffenen müssten nach Angaben des Richters das Recht haben, sich zu wehren. Geprüft werden müsse aber, ob Löws Gegendarstellung formal korrekt sei. Der Verlag bestreitet dies. Zudem habe die Zeitschrift nur von einer Beziehung und nicht von einer Liebesbeziehung oder Partnerschaft geschrieben, sagte der Burda-Anwalt. Dass Löw und Zoudé sich kennen, sei jedoch unstrittig.




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