Brauhaus von Dinkelacker und Schwabenbräu So verlief die Eröffnung des Lautenschlagers in Stuttgart

Colin Dinkelacker (links), der Ur-Urenkel des Firmengründers Carl Dinkelacker, und Ralph ,Barnstein, der zweite Geschäftsführer von Dinkelacker/Schwabenbräu vor dem Lautenschlager. Foto: Lg/Piechowski 8 Bilder
Colin Dinkelacker (links), der Ur-Urenkel des Firmengründers Carl Dinkelacker, und Ralph ,Barnstein, der zweite Geschäftsführer von Dinkelacker/Schwabenbräu vor dem Lautenschlager. Foto: Lg/Piechowski

Das Wirtshaus Lautenschlager hat mit 200 Liter Freibier eröffnet. Kostenlos gab’s die naturtrübe Trendsorte. Beim Start freut sich der neue Chef Colin Dinkelacker, Ur-Urenkel des Firmengründers, über die Rückkehr des Fassbiers.

Lokales: Uwe Bogen (ubo)
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Stuttgart - Karl Lautenschlager war von 1911 bis 1933 Oberbürgermeister in Stuttgart. Seit Dienstag gibt es in der City ein Brauhaus mit seinem Namen, das, so lautet der Vorsatz der Betreiber, „Tradition modern übersetzen“ will. Zweimal ist das Stadtoberhaupt vorm Krieg mit sehr großer Mehrheit wiedergewählt worden – und der neue Stolz der heimischen Brauerei Dinkelacker/Schwabenbräu will zur ersten Wahl beim Stuttgarter Ausgehpublikum werden.

Das neue Lautenschlager, das so heißt, weil es am oberen Ende der Lautenschlagerstraße liegt, hat einen Start mit Traumwetter hingelegt. Zur Premiere gab es 200 Liter Freibier – aus dem Fass vom naturtrüben Kellerbier, das „voll im Trend“ liegt, wie Geschäftsführer Harald Huber berichtet. Die höchsten Umsatzsprünge erlebt derzeit dieses gehaltvolle, direkt nach dem Gärprozess ungefiltert abgefüllte Bier.

Die Empore ist besonders begehrt

500 bis 600 Plätze bietet das Wirtshaus, das mit hellem Holz ausgestattet ist und auch im Inneren so wirkt, als scheine die Sonne darin. 108 Plätze befinden sich auf der Empore des ehemaligen, denkmalgeschützten Industriehofs, die bisher für die Öffentlichkeit gesperrt war. Die Balkonstühle sind besonders begehrt, weil sie wie Logen erhaben über der City liegen. In der Pandemie kann das Lautenschlager bisher nur etwa 60 Prozent der Plätze nutzen.

Seit vergangenem September ist Colin Dinkelacker der Chef

Zur Premiere kam Colin Dinkelacker, 29, der Ur-Urenkel des Firmengründers, der seit September 2020 mit Ralph Barnstein an der Spitze der Familienbrauerei steht. Die beiden freuen sich über die Rückkehr des Fassbiers und über den endlich geglückten, mehrfach verschobenen Start des Lautenschlagers, von dem es heißt es, dass es mit dem Palast der Republik und dem Classic Rock Café hier ein neues magisches Dreieck bildet – und alle drei Anlaufpunkte schenken Dinkelacker/Schwabenbräu aus. Selbst die Chefs trinken nicht jeden Tag Bier. Barnstein nennt dafür auch gleich einen überzeugenden Grund: „Es muss auch schlechte Tage geben.“




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