LeBron James, Luka Doncic und Co. So reagieren die Stars auf den NBA-Schock

Fassungslos wie die meisten seiner NBA-Kollegen: Superstar LeBron James. Foto: dpa/Mark J. Terrill
Fassungslos wie die meisten seiner NBA-Kollegen: Superstar LeBron James. Foto: dpa/Mark J. Terrill

Die NBA steht still, nichts geht mehr – das Coronavirus hat die Basketballliga nach einem positiven Covid-19-Befund eines Utah-Profis fest im Griff. Bei den Profis herrschen Fassungs- und Ratlosigkeit.

Los Angeles - Basketball-Superstar LeBron James hat sich in einem Tweet zur Unterbrechung der NBA-Saison geäußert und auch Bezug genommen auf den Tod von Kobe Bryant. „Man, wir sagen Sportveranstaltungen ab, Schule, Büroarbeit usw. Was wir wirklich absagen sollten, ist 2020. Verdammt, das waren drei harte Monate“, schrieb der 35-Jährige in der Nacht auf Donnerstag. „Gottes Segen und passt auf euch auf.“

Die NBA reagierte mit der Unterbrechung auf die Coronavirus-Pandemie und einen positiv auf Covid-19 getesteten Basketballer der Utah Jazz. Einen Namen nannte die Liga nicht. US-Medien berichteten übereinstimmend, dass es sich um Center Rudy Gobert handelt. Zudem hatte Teamkollege Evan Fournier offenbar Kontakt zu Gobert und dementierte etwaige Berichte nicht. Das Spiel der Jazz gegen die Oklahoma City Thunder um Nationalspieler Dennis Schröder war unmittelbar vor dem Beginn abgesagt worden.

Auch weitere Profis reagierte in den sozialen Netzwerken auf das vorläufige NBA-Aus.

Die heikle Frage der Bezahlung sprach Portland-Profi CJ McCollum an. Hintergrund: Wenn die NBA-Spiele nicht stattfinden, steht den Profis rein prinzipiell keine Bezahlung zu. Offenbar laufen bereits Verhandlungen, wie die Liga mit der ersten Saisonunterbrechung seit 9/11 finanziell umzugehen gedenkt.

Mavericks-Besitzer Mark Cuban sprach die Frage der Bezahlung aller Mitarbeiter auf einer Pressekonferenz an und versprach, Programme zu entwickeln, die den Arenamitarbeitern finanziell unter die Arme greifen für den Fall eines langfristigen Gehaltsausfalls. Zur Erklärung: die meisten Angestellten in den riesigen NBA-Arenen erhalten Stundenlohn, das heißt, dass ihnen im Falle eines endgültigen Saisonabbruchs bis zu drei Monatsgehälter entgehen.

Clippers-Guard Lou Williams erinnerte an einen ganz Großen, der in der Nacht auf Donnerstag wohl sein letztes NBA-Spiel absolviert hat: Vince Carter, den 41-jährigen Superstar, der als einziger Spieler der Geschichte in vier Jahrzehnten in der NBA aktiv war.

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