Leichenfund bei Freudenstadt-Kniebis Ermittler veröffentlichen weiteres Tattoo-Foto

Nahe dieser Parkbucht wurde die Frau gefunden. Foto: Müller
Nahe dieser Parkbucht wurde die Frau gefunden. Foto: Müller

Deutschlandweit kamen Hinweise über die mögliche Identität der Frau, die tot bei Kniebis gefunden wurde. Der entscheidende Tipp blieb aus. Nun veröffentlichte die Polizei das Foto von einem weiteren Tattoo der Toten.

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Freudenstadt - Die Identität der Toten, die Pilzsammler am Samstag, 11. September, nahe einer Parkbucht, rund 800 Meter von Kniebis entfernt, bleibt ein Rätsel. Bei allen Hinweisen habe man die betreffenden Personen gefunden, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Auch die Suche bei Tätowierern und er Kontakt mit französischen Behörden blieb bislang erfolglos.

Nun veröffentlichte sie Soko "Pfad" das Bild von einem weiteren Tattoo der Toten. Darauf zu sehen ist eine Blume. Hier geht es zu den Fahndungsfotos. 

Die Ermittler bitten um folgende Hinweise:

- Wer kennt weibliche Personen mit einer solchen Blumentätowierung auf dem Rücken, deren Aufenthalt derzeit unbekannt ist?

- Wer kennt eine Person, die eine unvollständige Blumentätowierung am rechten Hüftbereich hatte?

- Wer hat eine solche Tätowierungen begonnen, erstellt und/oder gestochen?

- Wer kennt die im Phantombild abgebildete Frau?

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter Telefon 07231/1 86 44 44 zu melden.

Frau soll mindestens 20 Jahre alt gewesen sein

Bislang hatte die Polizei ein Bild von einem Rückentattoo mit einer Hibiskusblüte und auch ein Phantombild der Frau veröffentlicht. Auch über internationale Datenbanken werde gesucht. Die Frau soll mindestens 20 Jahre alt, brünett und etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß gewesen sein.

Über die Hintergründe schweigt die Polizei weiterhin, um kein Täterwissen an die Öffentlichkeit zu lassen. Dieses Wissen könnte helfen, den Täter zu überführen. Daher bleiben Fragen nach der genauen Todesursache unbeantwortet. Ebenfalls unbeantwortet bleibt die Frage, ob der Fundort auch der Tatort ist, und wofür das Feuer – Frau und Fundort hatten Brandspuren aufgewiesen – dienen sollte.

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